steigen die Zahlen<\/a>, obwohl sich die Dunkelziffern vermutlich nur schwer auswerten lassen.<\/p>\n\n\n\nDie Gemeinsame Gl\u00fccksspielbeh\u00f6rde der L\u00e4nder (GGL) vergibt deutsche Lizenzen nur nach strengen Pr\u00fcfungen. Dazu z\u00e4hlen unter anderem Ma\u00dfnahmen zur Spielsuchtpr\u00e4vention, der Schutz pers\u00f6nlicher Daten und strikte Anforderungen an Auszahlungsmechanismen. F\u00fcr Spieler bietet das ein verl\u00e4ssliches Qualit\u00e4tsmerkmal \u2013 auch wenn nicht jede ausl\u00e4ndische Seite automatisch schlechter ist.<\/p>\n\n\n\n
Zahlreiche Anbieter mit Sitz im Ausland verf\u00fcgen \u00fcber Lizenzen aus Malta, Cura\u00e7ao oder Gibraltar. Ob diese Genehmigungen auch in Deutschland anerkannt werden m\u00fcssen, ist noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt. Der europ\u00e4ische Binnenmarkt und das Prinzip der Dienstleistungsfreiheit k\u00f6nnten unter Umst\u00e4nden eine Rolle spielen \u2013 das entscheiden letztlich noch Gerichte.<\/p>\n\n\n\n
Fest steht: Die fehlende deutsche Lizenz allein ist kein Beweis f\u00fcr Unsicherheit oder Betrugsgefahr. Viele dieser Anbieter setzen auf hohe technische Standards und transparente Abl\u00e4ufe. Doch rechtlich sicher ist das Spiel darauf eben aktuell noch nicht. Wer sich auf solche Plattformen einl\u00e4sst, geht ein Risiko ein und k\u00f6nnte einen solchen Brief erhalten.<\/p>\n\n\n\n
So kommt die Staatsanwaltschaft an die Daten der Spieler<\/h2>\n\n\n\n Die Beh\u00f6rden stufen die Nutzung vermeintlich illegaler Plattformen als Versto\u00df gegen \u00a7 285 StGB ein. In mehreren F\u00e4llen f\u00fchrten Strafanzeigen zur Beschlagnahmung von Datenbanken, in denen auch Kontoinformationen und Zahlungsdaten deutscher Nutzer auftauchen. Tausende Ermittlungsverfahren wurden daraufhin eingeleitet. Zun\u00e4chst prim\u00e4r gegen Anbieter, aber zunehmend auch gegen Spieler. <\/p>\n\n\n\n
Dabei reicht schon das Einzahlen oder Platzieren eines Einsatzes, um sich strafbar zu machen. Vielen war das nicht bewusst \u2013 vor allem dann nicht, wenn die Plattform professionell wirkte oder \u00fcber eine g\u00fcltige EU-Lizenz verf\u00fcgte. <\/p>\n\n\n\n
Genau das scheint nach Einsch\u00e4tzungen von Rechtsexperten ein Hebel zu sein, um aus der Angelegenheit wieder herauszukommen. Denn wie soll der Durchschnittsb\u00fcrger ein legales von einem illegalen Angebot unterscheiden k\u00f6nnen, wenn schon Gerichte dar\u00fcber keine Einigung erzielen k\u00f6nnen?<\/p>\n\n\n\n
Die richtige Reaktion, wenn Post vom Staatsanwalt kommt!<\/h2>\n\n\n\n Ein Anh\u00f6rungsbogen oder eine Vorladung wegen unerlaubten Gl\u00fccksspiels wirkt f\u00fcr viele Betroffene wie ein Schock. Wichtig ist, nicht vorschnell zu handeln. Strafrechtler raten, keinesfalls ohne rechtlichen Beistand zu antworten. Ein spezialisierter Anwalt kann zun\u00e4chst Akteneinsicht beantragen und pr\u00fcfen, welche konkreten Vorw\u00fcrfe bestehen.<\/p>\n\n\n\n
Gerade bei Erstt\u00e4tern ist in vielen F\u00e4llen eine Einstellung des Verfahrens gegen Auflagen m\u00f6glich. Wer allerdings un\u00fcberlegte Aussagen macht oder sich selbst belastet, verbaut sich unter Umst\u00e4nden diesen Weg. Besonders kritisch d\u00fcrfte es sein, wenn man eingesteht, von der Illegalit\u00e4t eines Anbieters gewusst zu haben.<\/p>\n\n\n\n
Die aktuelle Entwicklung zeigt: Der Fokus der Ermittlungsbeh\u00f6rden verschiebt sich vom Anbieter zum Nutzer. Umso wichtiger ist es, bei beh\u00f6rdlicher Post k\u00fchlen Kopf zu bewahren und die richtigen Schritte einzuleiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
Ein unerwarteter Brief im Briefkasten sorgt bei vielen Gl\u00fccksspielern derzeit vermehrt f\u00fcr Verunsicherung. Der Absender ist entweder eine Polizeidienststelle oder sogar eine Staatsanwaltschaft. Der Vorwurf lautet: Beteiligung an illegalem Gl\u00fccksspiel laut \u00a7 285 StGB. Was zun\u00e4chst wie ein schlechter Scherz oder ein Betrugsversuch wirkt, entpuppt sich h\u00e4ufig als offizielles Schreiben im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungen. Ausgel\u00f6st […]<\/p>\n","protected":false},"author":144,"featured_media":1510,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","tdm_status":"","tdm_grid_status":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-1508","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"acf":[],"yoast_head":"\n
Brief von Beh\u00f6rde wegen illegalen Gl\u00fccksspiels: Fake oder echt?<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n