DOCV sieht hier Handlungsbedarf<\/a> und das schon vor der geplanten Neufassung des Gl\u00fccksspielstaatsvertrags.<\/p>\n\n\n\nAus Sicht der Branchenvertreter untergraben diese Vorgaben die Wettbewerbsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber dem Schwarzmarkt. Die Gemeinsame Gl\u00fccksspielbeh\u00f6rde der L\u00e4nder (GGL) pr\u00fcft derzeit im Rahmen einer laufenden Zwischenevaluierung, ob und wie sich diese Regeln anpassen lassen.<\/p>\n\n\n\n
DOCV-Vizepr\u00e4sident Simon Priglinger-Simader stellte klar, dass eine \u00c4nderung bereits vor 2026 zu erwarten sei. Erste Hinweise darauf lieferte der Verwaltungsrat der GGL im Mai. Die Bundesl\u00e4nder wollen nun eine Definition f\u00fcr den bislang schwammig verwendeten Begriff der \u201ewirtschaftlichen Leistungsf\u00e4higkeit\u201c erarbeiten, der bislang unklar l\u00e4sst, wann Spieler ihre Einzahlungslimits anheben d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n
Laut Hembury fehle es an einer pr\u00e4zisen und praxistauglichen Festlegung in allen relevanten Dokumenten. Weder im Staatsvertrag noch in Richtlinien oder Lizenzen ist diesbez\u00fcglich etwas zu entnehmen. Hembury pocht vor allem auf die praktische Umsetzbarkeit, die f\u00fcr Betreiber wirklich funktioniere.<\/p>\n\n\n\n
Pr\u00e4zisere Regeln f\u00fcr Eins\u00e4tze und Blockaden geplant<\/h2>\n\n\n\n Parallel zur Diskussion um Einzahlungslimits steht auch die Frage nach h\u00f6heren Einsatzgrenzen auf der Agenda. Bislang d\u00fcrfen Anbieter bei Spielautomaten keine Erh\u00f6hungen pro Spin anbieten. Laut Priglinger-Simader sei das Thema allerdings f\u00fcr die n\u00e4chste GGL-Verwaltungsratsitzung im Herbst geplant. Die Beh\u00f6rde signalisiere zunehmend Gespr\u00e4chsbereitschaft, kann nach eigenen Angaben aber nicht allein \u00fcber h\u00f6here Einsatzlimits entscheiden.<\/p>\n\n\n\n
Anw\u00e4ltin Michelle Hembury sieht eine m\u00f6gliche L\u00f6sung darin, dass einzelne Betreiber k\u00fcnftig Antr\u00e4ge auf h\u00f6here Eins\u00e4tze stellen d\u00fcrfen. Dadurch lie\u00dfe sich laut ihrer Sicht ein konkreter Bedarf unterstreichen, den der Verwaltungsrat gezielt behandeln m\u00fcsse.<\/p>\n\n\n\n
Ein weiteres zentrales Thema ist die IP-Sperre gegen illegale Anbieter. Ein deutsches Verwaltungsgericht hatte der GGL 2024 bescheinigt, hierf\u00fcr keine rechtliche Grundlage zu besitzen. Hembury erwartet, dass IP-Blocking k\u00fcnftig rechtlich zul\u00e4ssig wird, um effektiver gegen den Schwarzmarkt anzuk\u00e4mpfen. <\/p>\n\n\n\n
Die jetzt diskutierten Anpassungen k\u00f6nnten laut DOCV die erste echte \u00dcberarbeitung des Staatsvertrags seit dessen Einf\u00fchrung darstellen. Die Branche hofft auf Klarheit, praktikabel umsetzbare Regeln und ein regulatorisches Umfeld, das legale Anbieter nicht l\u00e4nger benachteiligt. Entscheidungen werden ab Herbst 2025 erwartet. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
Eine m\u00f6gliche Aktualisierung des deutschen Gl\u00fccksspielstaatsvertrags k\u00f6nnte gro\u00dfe Herausforderungen im legalen Online-Gl\u00fccksspielmarkt l\u00f6sen. Das geht aus einem aktuellen Webinar des Deutschen Online Casinoverbands (DOCV) hervor. Branchenvertreter und Rechtsanw\u00e4ltin Michelle Hembury sprachen \u00fcber k\u00fcnftige Anpassungen. Besonders im Mittelpunkt standen die umstrittenen Einsatz- und Einzahlungslimits sowie die rechtlich bislang nicht durchsetzbare IP-Sperre gegen illegale Anbieter. Vielfach kritisierte […]<\/p>\n","protected":false},"author":144,"featured_media":1607,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","tdm_status":"","tdm_grid_status":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-1605","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"acf":[],"yoast_head":"\n
DOCV hofft auf mehr Klarheit beim Gl\u00fccksspielstaatsvertrag<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n