{"id":267,"date":"2025-04-29T14:31:30","date_gmt":"2025-04-29T14:31:30","guid":{"rendered":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/?p=267"},"modified":"2025-04-29T14:42:10","modified_gmt":"2025-04-29T14:42:10","slug":"klassische-casinos-geraten-unter-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/2025\/04\/29\/klassische-casinos-geraten-unter-druck\/","title":{"rendered":"Klassische Casinos geraten unter Druck"},"content":{"rendered":"\n
Der europ\u00e4ische Gl\u00fccksspielmarkt erzielte 2024 einen Bruttospielertrag (GGR) von 123,4 Milliarden Euro \u2013 ein Wachstum von 5 % gegen\u00fcber dem Vorjahr. Doch dieses Plus ist nicht gleichm\u00e4\u00dfig verteilt: W\u00e4hrend der Online-Sektor weiter expandiert, stagniert das station\u00e4re Gl\u00fccksspiel.<\/p>\n\n\n\n
Zwar stiegen die landbasierten Einnahmen leicht \u2013 von 73,3 Milliarden Euro (2023) auf 75,5 Milliarden Euro \u2013 doch der Marktanteil schrumpfte erneut, von 63 % auf 61 %.<\/p>\n\n\n\n
Und dieser R\u00fcckgang ist keine Momentaufnahme. Die Entwicklung ist eindeutig und beschleunigt sich. Prognosen zufolge wird der Anteil station\u00e4rer Anbieter bis 2025 auf 60 % sinken \u2013 und bis 2029 voraussichtlich nur noch 55 % des Gesamtmarkts ausmachen. Das entspricht einem R\u00fcckgang von 10 Prozentpunkten innerhalb von sechs Jahren.<\/p>\n\n\n\n
Der Marktanteil des Online-Gl\u00fccksspiels in Europa stieg 2024 auf 39 % des gesamten Bruttospielertrags \u2013 nach 37 % im Vorjahr. F\u00fcr 2025 wird ein weiterer Anstieg auf 40 % erwartet. Ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht.<\/p>\n\n\n\n
Treiber des Wachstums sind vor allem mobile Endger\u00e4te: Sie machten im vergangenen Jahr bereits 58 % des Online-Gaming-Umsatzes aus \u2013 Tendenz steigend. Bis 2029 sollen laut der European Gaming and Betting Association<\/em> sogar 67 % des Online-Gl\u00fccksspiels \u00fcber Smartphones und Tablets laufen. Nutzer verlangen nach unkompliziertem Zugang zu Casino-Apps \u2013 jederzeit, \u00fcberall.<\/p>\n\n\n\n Der Wandel im Nutzerverhalten ist eindeutig. W\u00e4hrend Mobilger\u00e4te boomen, geraten nicht nur station\u00e4re Spielst\u00e4tten, sondern auch klassische Desktop-Angebote zunehmend ins Abseits. <\/p>\n\n\n\n Die Gr\u00fcnde liegen auf der Hand: Komfort, Anonymit\u00e4t und st\u00e4ndiger Zugriff wiegen f\u00fcr viele schwerer als der Gang in die Spielbank. F\u00fcr traditionelle Anbieter bedeutet das: sinkende Kundenzahlen, steigende Fixkosten \u2013 und kaum Flexibilit\u00e4t, darauf zu reagieren. Der Strukturwandel ist in vollem Gange. Die zentrale Frage lautet nicht mehr, wann<\/em> der R\u00fcckgang beginnt \u2013 sondern wie tief<\/em> er ausf\u00e4llt und wer<\/em> ihn \u00fcberlebt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Der europ\u00e4ische Gl\u00fccksspielmarkt erzielte 2024 einen Bruttospielertrag (GGR) von 123,4 Milliarden Euro \u2013 ein Wachstum von 5 % gegen\u00fcber dem Vorjahr. Doch dieses Plus ist nicht gleichm\u00e4\u00dfig verteilt: W\u00e4hrend der Online-Sektor weiter expandiert, stagniert das station\u00e4re Gl\u00fccksspiel. Zwar stiegen die landbasierten Einnahmen leicht \u2013 von 73,3 Milliarden Euro (2023) auf 75,5 Milliarden Euro \u2013 doch […]<\/p>\n","protected":false},"author":121,"featured_media":52,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","tdm_status":"","tdm_grid_status":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-267","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"acf":[],"yoast_head":"\n
<\/p>\n\n\n\nLandbasierte Casinos verlieren an Bedeutung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
Trotz geringer Umsatzsteigerungen schwindet die Relevanz station\u00e4rer Gl\u00fccksspielanbieter. Ihr starres Fixkostenmodell ist kaum skalierbar, w\u00e4hrend digital aufgestellte Wettbewerber agiler agieren und gezielter investieren. Zwar setzen einige etablierte Marken auf hybride Konzepte, doch l\u00e4ngst nicht alle verf\u00fcgen \u00fcber die n\u00f6tigen Ressourcen, um ein konkurrenzf\u00e4higes Online-Angebot zu entwickeln oder zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n