bekannte Social-Media-Influencer<\/a>, TV-Sender, Agenturen und Wettanbieter. Die Ma\u00dfnahme soll die Verbreitung irref\u00fchrender oder gesetzeswidriger Gl\u00fccksspielwerbung eind\u00e4mmen und f\u00fcr mehr Transparenz im Markt sorgen.<\/p>\n\n\n\nBekannte Namen im Fokus der Beh\u00f6rden<\/h2>\n\n\n\n Insbesondere die brasilianische Verbraucherschutzbeh\u00f6rde Procon-RJ und das Landesamt SEPROCON setzen die Beteiligten unter Druck. Die betroffenen Akteure haben zehn Tage Zeit, um ihre Werbepraxis rechtlich zu begr\u00fcnden. Vers\u00e4umt eine Person oder ein Unternehmen diese Frist oder kann keine rechtskonforme Dokumentation vorgelegt werden, drohen Geldbu\u00dfen und weitere Verwaltungsverfahren. <\/p>\n\n\n\n
Auch Prominente geraten zunehmend ins Visier. So geh\u00f6rt etwa Virginia Fonseca, eine der bekanntesten Influencerinnen des Landes, zu den Empf\u00e4ngern der offiziellen Schreiben. Sie war bereits zuvor vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Online-Wettbranche vernommen worden.<\/p>\n\n\n\n
Die Beh\u00f6rden verlangen konkrete Nachweise \u00fcber verantwortungsvolles Marketing, funktionierende Supportsysteme f\u00fcr Konsumenten, Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr Minderj\u00e4hrige und transparente Hinweise zu Risiken. <\/p>\n\n\n\n
Es soll nicht mehr vorkommen, dass Gl\u00fccksspielangebote wie harmlose Lifestyle-Produkte dargestellt werden oder potenzielle Gefahren verschwiegen bleiben. Gerade in sozialen Netzwerken sind viele Posts nicht ausreichend gekennzeichnet und vermitteln falsche Vorstellungen \u00fcber m\u00f6gliche Gewinne.<\/p>\n\n\n\n
Strengere Regeln nach Gesetzes\u00e4nderung<\/h2>\n\n\n\n Die aktuelle Aktion der Beh\u00f6rden erfolgt nicht ohne politischen R\u00fcckhalt. Der brasilianische Senat hatte k\u00fcrzlich ein Gesetz verabschiedet, das deutlich sch\u00e4rfere Vorgaben f\u00fcr Gl\u00fccksspielwerbung beinhaltet. Unter anderem wurde dort festgelegt, dass gef\u00e4hrdete Gruppen gezielt gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen und dass Anbieter f\u00fcr ein Mindestma\u00df an sozialer Verantwortung sorgen sollen. <\/p>\n\n\n\n
Ziel ist es, die Werbung f\u00fcr Online-Wetten aus der rechtlichen Grauzone zu holen und in klare Bahnen zu lenken.Die Beh\u00f6rden von Rio verweisen au\u00dferdem auf die Ergebnisse der letzten Senatsanh\u00f6rungen. Dort war offengelegt worden, dass viele Werbekooperationen in einem rechtlich fragw\u00fcrdigen Umfeld stattfinden. Insbesondere junge Menschen geraten dadurch schnell in Kontakt mit Angeboten, die sie weder richtig einordnen noch kontrollieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n
Experten hatten im Ausschuss betont, dass Werbeinhalte auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube ein besonders gro\u00dfes Suchtpotenzial entfalten, wenn sie ohne Regulierung verbreitet werden.<\/p>\n\n\n\n
Zuletzt warnte zudem der brasilianische Senator Eduardo Gir\u00e3o vor der Legalisierung landbasierter Casinos und steigender Kriminalit\u00e4t<\/a>.<\/p>\n\n\n\nVerbraucherschutz soll gest\u00e4rkt werden<\/h2>\n\n\n\n Mit der neuen Ma\u00dfnahme will die Regierung von Rio nicht nur gegen gesetzeswidrige Werbung vorgehen, sondern langfristig den Verbraucherschutz st\u00e4rken. Dabei geht es vor allem um den Schutz von Jugendlichen, finanziell gef\u00e4hrdeten Personen und Menschen mit erh\u00f6htem Suchtrisiko. <\/p>\n\n\n\n
Die Beh\u00f6rden wollen ein deutliches Zeichen setzen, dass Gl\u00fccksspielmarketing in Brasilien nicht mehr unkontrolliert m\u00f6glich ist. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie ernst Influencer und Unternehmen die neuen Vorgaben nehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
In Rio de Janeiro greifen die Verbraucherschutzbeh\u00f6rden jetzt hart durch. Mehr als 300 Personen und Unternehmen aus dem Bereich Gl\u00fccksspiel, Medien und Werbung wurden schriftlich aufgefordert, ihre Aktivit\u00e4ten offenzulegen. Darunter befinden sich bekannte Social-Media-Influencer, TV-Sender, Agenturen und Wettanbieter. Die Ma\u00dfnahme soll die Verbreitung irref\u00fchrender oder gesetzeswidriger Gl\u00fccksspielwerbung eind\u00e4mmen und f\u00fcr mehr Transparenz im Markt sorgen. […]<\/p>\n","protected":false},"author":144,"featured_media":36917,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","tdm_status":"","tdm_grid_status":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-36910","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"acf":[],"yoast_head":"\n
Brasilien: Rio geht gegen Gl\u00fccksspiel-Influencer vor<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n