{"id":37203,"date":"2025-06-26T12:39:57","date_gmt":"2025-06-26T10:39:57","guid":{"rendered":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/?p=37203"},"modified":"2025-06-26T12:39:59","modified_gmt":"2025-06-26T10:39:59","slug":"oesterreichische-lotterien-planen-stellenabbau-wegen-sparmassnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/2025\/06\/26\/oesterreichische-lotterien-planen-stellenabbau-wegen-sparmassnahmen\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreichische Lotterien planen Stellenabbau wegen Sparma\u00dfnahmen"},"content":{"rendered":"\n
Die \u00d6sterreichischen Lotterien, eine Tochter der teilstaatlichen Casinos Austria mit Sitz in Wien, haben angek\u00fcndigt, bis zu 45 Mitarbeitende zu entlassen. Die Ma\u00dfnahme betrifft etwa sechs Prozent der Belegschaft<\/a>. Laut einer Meldung beim Arbeitsmarktservice (AMS) wurden entsprechende K\u00fcndigungsanzeigen eingereicht. Der Schritt erfolgt im Zuge eines umfangreichen Sparprogramms, das die Gl\u00fccksspielbranche aufgrund geplanter Steuer- und Abgabenerh\u00f6hungen umsetzt.<\/p>\n\n\n\n Ein zentraler Ausl\u00f6ser f\u00fcr den Personalabbau sind die hohen zus\u00e4tzlichen finanziellen Belastungen. Die Regierung plant unter anderem eine neue Steuer auf Online Gl\u00fccksspiel, eine h\u00f6here Gl\u00fccksspielabgabe sowie zus\u00e4tzliche Verwaltungskostenbeitr\u00e4ge. Casinos Austria rechnet dadurch mit Mehrbelastungen von bis zu 60 Millionen Euro pro Jahr. <\/p>\n\n\n\n Bereits im Februar hatten F\u00fchrungskr\u00e4fte von Casinos Austria und den Lotterien in einem Brief an politische Entscheidungstr\u00e4ger vor den negativen Folgen f\u00fcr die Wirtschaftlichkeit gewarnt. Die aktuellen Schritte zum Personalabbau dienen nun dazu, diese Belastungen zu kompensieren und die finanzielle Stabilit\u00e4t der Lotterien zu sichern.<\/p>\n\n\n\n F\u00fcr die betroffenen Mitarbeitenden ist ein Sozialplan in Planung. Das Unternehmen strebt an, einvernehmliche L\u00f6sungen zu finden und bietet Unterst\u00fctzung bei der beruflichen Neuorientierung. Geplant sind etwa Transfers in eine Arbeitsstiftung, die beim \u00dcbergang in neue berufliche Perspektiven helfen soll. Damit sollen Nachteile f\u00fcr langj\u00e4hrige Besch\u00e4ftigte abgefedert und ein sozial verantwortbarer Umgang mit dem Personalabbau gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n\n\n\n Neben den K\u00fcndigungen werden auch Kosten in anderen Bereichen reduziert. Dazu z\u00e4hlen Einsparungen bei Sachkosten, Sponsoring und Veranstaltungen. Auf sportlicher Ebene k\u00f6nnte es ebenfalls Konsequenzen geben: Da die Lotterien und Casinos in \u00d6sterreich zu den wichtigsten F\u00f6rderern im Sport z\u00e4hlen, sind K\u00fcrzungen bei Sponsoringaktivit\u00e4ten m\u00f6glich. Das betrifft vor allem kleinere Sportvereine und Veranstaltungen, die auf F\u00f6rdergelder angewiesen sind.<\/p>\n\n\n\n Der geplante Stellenabbau sendet ein Signal an die Branche: Selbst gut etablierte Gl\u00fccksspielunternehmen leiden unter dem aktuellen politischen Kurs. Steuer- und Abgabenerh\u00f6hungen werfen die Einnahmen zur\u00fcck und k\u00f6nnen langfristige Strukturver\u00e4nderungen erzwingen. Anbieter, die bislang auf stabile Gewinnmargen vertrauten, m\u00fcssen ihre Gesch\u00e4ftsmodelle nun anpassen, auch wenn dies Arbeitspl\u00e4tze kostet.<\/p>\n\n\n\n F\u00fcr Spieler bleibt die Situation ambivalent. Einerseits erhalten sie weiterhin Zugang zu beliebten Produkten wie Lotto \u201e6 aus 45\u201c, EuroMillionen, Toto oder Bingo. Andererseits ist mit Einschnitten bei Service- oder Supportangeboten zu rechnen. Sollten Sponsoringk\u00fcrzungen umgesetzt werden, k\u00f6nnte sich dies auch negativ auf regional gef\u00f6rderte Sport-Events auswirken.<\/p>\n\n\n\n Die \u00f6sterreichischen Gl\u00fccksspielbeh\u00f6rden beobachten die Entwicklung mit Interesse. Auch die Betreiber der \u00f6sterreichischen Lotterien sehen den Wegfall illegaler Gl\u00fccksspielangebote als m\u00f6glichen Ausgleich. Wie hitzig die Debatte rund um das Gl\u00fccksspielmonopol in \u00d6sterreich aktuell gef\u00fchrt wird, zeigt auch die Forderung des Gl\u00fccksspielkonzerns Entain<\/a> nach einem liberalisierten und lizenzierten Markt in \u00d6sterreich.<\/p>\n\n\n\n Die Hoffnung: Falls das Monopol gesch\u00fctzt bleibt, k\u00f6nnen Einnahmen stabilisiert und strukturelle Anpassungen wie der Personalabbau besser bew\u00e4ltigt werden. Gleichzeitig k\u00f6nnte ein liberalerer Gl\u00fccksspielmarkt weiteren Wettbewerbsdruck erzeugen, der zus\u00e4tzliche Einschnitte in der Branche erforderlich machen w\u00fcrde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Die \u00d6sterreichischen Lotterien, eine Tochter der teilstaatlichen Casinos Austria mit Sitz in Wien, haben angek\u00fcndigt, bis zu 45 Mitarbeitende zu entlassen. Die Ma\u00dfnahme betrifft etwa sechs Prozent der Belegschaft. Laut einer Meldung beim Arbeitsmarktservice (AMS) wurden entsprechende K\u00fcndigungsanzeigen eingereicht. 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Druck durch Abgabenlast und Folgen f\u00fcr Branche und Spieler<\/h2>\n\n\n\n
\u00d6sterreichs Gl\u00fccksspielbeh\u00f6rde beh\u00e4lt die Entwicklung im Auge<\/h2>\n\n\n\n