{"id":38959,"date":"2025-07-17T07:57:00","date_gmt":"2025-07-17T05:57:00","guid":{"rendered":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/?p=38959"},"modified":"2025-07-17T07:03:37","modified_gmt":"2025-07-17T05:03:37","slug":"suedtirol-startet-neuen-plan-gegen-wachsende-gluecksspielsucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/2025\/07\/17\/suedtirol-startet-neuen-plan-gegen-wachsende-gluecksspielsucht\/","title":{"rendered":"S\u00fcdtirol startet neuen Plan gegen wachsende Gl\u00fccksspielsucht"},"content":{"rendered":"\n
In S\u00fcdtirol flie\u00dfen jedes Jahr riesige Summen ins Gl\u00fccksspiel. Laut aktuellen Daten geben die Menschen hier im Schnitt etwa 1.000 Euro pro Kopf daf\u00fcr aus. Dazu kommt noch ein wachsender Online-Markt, der vor allem bei Jugendlichen immer beliebter wird.\u00a0Die Landesregierung will dem nun entschieden entgegentreten und hat am 15. Juli einen neuen Landesplan vorgestellt, der bis 2028 gilt<\/a>. Ziel ist es, Spielsucht gezielt vorzubeugen, Betroffene besser zu betreuen und mehr \u00fcber die Hintergr\u00fcnde zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n Gesundheitslandesrat Hubert Messner und Soziallandesr\u00e4tin Rosmarie Pamer haben den Plan gemeinsam mit einer eigens eingesetzten Arbeitsgruppe entwickelt. Mit dabei waren Vertretungen zahlreicher Einrichtungen, darunter Hands Onlus, Caritas Schlanders, das Therapiezentrum Bad Bachgart und das Forum Pr\u00e4vention. F\u00fcr Soziallandesr\u00e4tin Pamer steht besonders im Fokus, dass Spielsucht h\u00e4ufig Menschen trifft, die ohnehin schon in schwierigen Lebenslagen sind. \u201eDeshalb legen wir gro\u00dfen Wert auf Verantwortung und konkrete Hilfsangebote\u201c, erkl\u00e4rt sie.<\/p>\n\n\n\n Ein zentraler Teil des neuen Landesplans ist die breite Aufkl\u00e4rung. Dazu z\u00e4hlen Kampagnen, Veranstaltungen und Workshops, die sich an verschiedene Zielgruppen richten. Schulen sollen dabei eine wichtige Rolle spielen. <\/p>\n\n\n\n Es wird spezielles Infomaterial geben, das zum Beispiel auf Jugendliche, Senioren oder Menschen mit Migrationshintergrund zugeschnitten ist. Au\u00dferdem sollen Lehrer, Sozialarbeiter und Mitarbeiter im Gesundheitsbereich geschult werden, damit sie Spielsucht fr\u00fch erkennen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n Parallel dazu wird das bestehende Hilfsnetz erweitert. Menschen mit Spielsucht k\u00f6nnen sich wie bisher an ambulante Dienste wie Hands Onlus oder die Caritas wenden. Wer eine intensivere Betreuung braucht, findet Unterst\u00fctzung im station\u00e4ren Angebot von Bad Bachgart. <\/p>\n\n\n\n Neu hinzu kommen sollen Gruppenangebote f\u00fcr Spieler und ihre Angeh\u00f6rigen sowie ein leicht erreichbarer Infopunkt, der erste Beratung bietet und niederschwellig arbeitet. Auch die Diagnostik soll weiterentwickelt werden, damit Betroffene schneller die passende Hilfe finden.<\/p>\n\n\n\n Damit sich der Plan immer wieder anpassen l\u00e4sst, werden Daten gesammelt und ausgewertet. Der bestehende nationale Datenfluss wird daf\u00fcr genutzt, zudem soll die ASTAT-Studie von 2016 aktualisiert werden. F\u00fcr 2027 ist dann eine gro\u00dfe neue Untersuchung geplant. Sie wird besonders auf den Trend zum Online-Gl\u00fccksspiel und auf m\u00f6gliche Gr\u00fcnde f\u00fcr Therapieabbr\u00fcche schauen. <\/p>\n\n\n\nMehr Informationen, mehr Aufkl\u00e4rung & mehr Schutz<\/h2>\n\n\n\n
Daten und Forschung sollen Plan langfristig steuern<\/h2>\n\n\n\n