hatte Generalanwalt Nicholas Emiliou eine Einsch\u00e4tzung ver\u00f6ffentlicht.<\/a> Darin deutete er an, dass Spieler ihre Verluste zur\u00fcckfordern k\u00f6nnten, wenn sie bei Anbietern spielten, die lediglich \u00fcber eine Genehmigung aus einem anderen EU-Mitgliedsstaat verf\u00fcgten. Damit st\u00e4rkte er die Position der Kl\u00e4ger. F\u00fcr viele Beobachter war dies ein Signal, dass der Gerichtshof die Rechte von Verbrauchern st\u00e4rker gewichten k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\nM\u00f6gliche Folgen f\u00fcr Spieler und Anbieter<\/h2>\n\n\n\n Sollte der EuGH dieser Linie folgen, h\u00e4tten zahlreiche Spieler gute Chancen, Verluste aus der Vergangenheit zur\u00fcckzuerhalten. R\u00fcckforderungen in erheblichem Umfang w\u00e4ren die Folge. F\u00fcr die Anbieter w\u00fcrde dies nicht nur finanzielle Risiken bedeuten, sondern auch eine Neubewertung ihrer Gesch\u00e4ftspraxis. Wer bislang allein auf Lizenzen aus dem Ausland setzte, m\u00fcsste k\u00fcnftig mit Klagen und m\u00f6glichen Schadensersatzforderungen rechnen.<\/p>\n\n\n\n
Bedeutung f\u00fcr die Gl\u00fccksspielbranche<\/h2>\n\n\n\n Die Verhandlung wird von Experten als richtungsweisend eingesch\u00e4tzt. Sie betrifft nicht nur die Rechtslage f\u00fcr Sportwetten in Deutschland, sondern auch das Zusammenspiel zwischen nationalen Regulierungen und den Grundfreiheiten der Europ\u00e4ischen Union. Spieler setzen auf mehr Rechtssicherheit, w\u00e4hrend Anbieter bef\u00fcrchten, dass ihre bisherigen Gesch\u00e4ftsmodelle infrage gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n
Ein Urteil des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs wird erst in einigen Monaten erwartet. Bis dahin bleibt offen, ob deutsche Gerichte R\u00fcckzahlungsanspr\u00fcche k\u00fcnftig mit Verweis auf Unionsrecht anerkennen. Klar ist jedoch, dass die Luxemburger Verhandlung ein deutliches Signal gesetzt hat. Sowohl Spieler als auch Anbieter warten gespannt, wie die Richter die Grenzen zwischen nationaler Regulierung und europ\u00e4ischem Markt ziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
Der Europ\u00e4ische Gerichtshof hat am 24. September 2025 in Luxemburg die Rechtssache C-530\/24 verhandelt. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob fr\u00fchere Online-Sportwetten von Tipico in Deutschland rechtlich wirksam waren, obwohl der Anbieter damals keine deutsche Lizenz besa\u00df. Spieler, die Verluste erlitten haben, fordern R\u00fcckzahlungen. Sie argumentieren, die abgeschlossenen Vertr\u00e4ge seien wegen fehlender Konzessionen nichtig. Der […]<\/p>\n","protected":false},"author":144,"featured_media":44304,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","tdm_status":"","tdm_grid_status":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-44302","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"acf":[],"yoast_head":"\n
Verhandlung des EuGH \u00fcber Legalit\u00e4t von Sportwetten beginnt<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n