{"id":48881,"date":"2025-09-29T13:00:00","date_gmt":"2025-09-29T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/?p=48881"},"modified":"2025-09-29T12:34:35","modified_gmt":"2025-09-29T10:34:35","slug":"bet-at-home-warnt-vor-ueberregulierung-des-gluecksspielmarkts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/2025\/09\/29\/bet-at-home-warnt-vor-ueberregulierung-des-gluecksspielmarkts\/","title":{"rendered":"Bet-at-home warnt vor \u00dcberregulierung des Gl\u00fccksspielmarkts"},"content":{"rendered":"\n
Bet-at-home hat im ersten Halbjahr 2025 weitgehend stabile Ums\u00e4tze verbucht, konnte aber die Profitabilit\u00e4t steigern. Die Brutto-Wett- und Spielertr\u00e4ge erreichten 25,3 Millionen Euro, nahezu identisch zum Vorjahr. Bei den Nettospielerl\u00f6sen gab es hingegen ein Minus von 2,5 Prozent auf 19,7 Millionen Euro. Trotzdem legte das EBITDA von 1,2 auf 3 Millionen Euro zu, der Nettogewinn kletterte auf 1,8 Millionen Euro. Ausschlaggebend war vor allem ein sp\u00fcrbarer R\u00fcckgang der Marketing- und Bonuskosten, die um ein F\u00fcnftel sanken.<\/p>\n\n\n\n
Besonders kritisch \u00e4u\u00dfert sich Bet-at-home zum regulatorischen Umfeld in Deutschland.<\/a> Dort sieht sich das Unternehmen durch strenge Vorgaben wie das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro, Einschr\u00e4nkungen bei den Wettarten und aufwendige Spielerschutzpr\u00fcfungen stark eingeschr\u00e4nkt. Nach Einsch\u00e4tzung des Deutschen Sportwettenverbands und des Unternehmens selbst weichen bis zu 25 Prozent der Spieler auf unlizenzierte Anbieter aus. Damit droht der Schwarzmarkt weiter an Bedeutung zu gewinnen<\/a>. Trotz dieser Belastungen konnte Bet-at-home seine deutsche Lizenz bis 2027 verl\u00e4ngern und das Angebot um internationale Freundschaftsspiele erweitern.<\/p>\n\n\n\n Auch im zweiten Kernmarkt \u00d6sterreich k\u00e4mpft Bet-at-home mit ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen. Seit April 2025 gilt dort ein erh\u00f6hter Steuersatz von 5 Prozent auf Sportwetten. Bet-at-home gab diese Mehrkosten ab Juni an seine Kunden weiter. In der Folge sank die Aktivit\u00e4t sp\u00fcrbar. W\u00e4hrend einige Wettbewerber die Steuer bislang selbst tragen, f\u00fcrchtet Bet-at-home um seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Zudem sorgt die politische Diskussion \u00fcber das Gl\u00fccksspielmonopol f\u00fcr Unsicherheit. Eine m\u00f6gliche Liberalisierung k\u00f6nnte mittelfristig zwar neue Chancen er\u00f6ffnen, aktuell \u00fcberwiegen jedoch die Belastungen.<\/p>\n\n\n\n Neben den Marktbedingungen besch\u00e4ftigen Bet-at-home auch rechtliche Fragen. Die Abwicklung der fr\u00fcheren Tochtergesellschaft in Malta ist noch nicht abgeschlossen. Hinzu kommen Klagen von Kunden, die ihre alten Verluste zur\u00fcckfordern. Bet-at-home bewertet die finanziellen Risiken dieser Verfahren jedoch als begrenzt.<\/p>\n\n\n\n F\u00fcr das Gesamtjahr 2025 erwartet der Anbieter Bruttospielerl\u00f6se zwischen 46 und 54 Millionen Euro. Das EBITDA soll sich im Bereich von 0 bis 4 Millionen Euro bewegen. Die Strategie sieht vor, Kosten weiter zu senken, in Technologie zu investieren und die Marke zu festigen. Zugleich betont das Management, dass die Regulierung in Deutschland und die Steuerpolitik in \u00d6sterreich das legale Gesch\u00e4ft gef\u00e4hrden k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n Damit macht Bet-at-home deutlich, dass vor allem der deutsche Gl\u00fccksspielmarkt entscheidend f\u00fcr die weitere Entwicklung ist. Die Kombination aus strengen Vorgaben in Deutschland und h\u00f6heren Steuern in \u00d6sterreich k\u00f6nnte nach Ansicht des Unternehmens langfristig die Marktchancen legaler Anbieter schw\u00e4chen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Bet-at-home hat im ersten Halbjahr 2025 weitgehend stabile Ums\u00e4tze verbucht, konnte aber die Profitabilit\u00e4t steigern. Die Brutto-Wett- und Spielertr\u00e4ge erreichten 25,3 Millionen Euro, nahezu identisch zum Vorjahr. Bei den Nettospielerl\u00f6sen gab es hingegen ein Minus von 2,5 Prozent auf 19,7 Millionen Euro. Trotzdem legte das EBITDA von 1,2 auf 3 Millionen Euro zu, der Nettogewinn […]<\/p>\n","protected":false},"author":144,"featured_media":48883,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-48881","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"acf":[],"yoast_head":"\n\u00d6sterreich: Steuererh\u00f6hung sorgt f\u00fcr Einbruch<\/h2>\n\n\n\n
Juristische Risiken bleiben \u00fcberschaubar<\/h2>\n\n\n\n
Ausblick und Strategie<\/h2>\n\n\n\n