Spielautomaten in Spielhallen<\/a>. Erstmals wurde auch das sogenannte In-Play-Betting erfasst, also Wetten w\u00e4hrend des laufenden Spiels. Laut einer Untersuchung der University of Glasgow ist die Wahrscheinlichkeit, mit dieser Spielform auf dem Problem-Index \u00fcber die kritische Grenze zu rutschen, dreimal so hoch wie bei anderen Spielern.<\/p>\n\n\n\nDie Ergebnisse zeigen au\u00dferdem auf, dass Gl\u00fccksspielprobleme h\u00e4ufiger in sozial benachteiligten Gegenden auftreten. Damit verfestigt sich das Bild, dass nicht alle Bev\u00f6lkerungsgruppen gleicherma\u00dfen betroffen sind.<\/p>\n\n\n\n
Steuerfragen im Zentrum der Politik<\/h2>\n\n\n\n Die Ver\u00f6ffentlichung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung \u00fcber die Besteuerung der Branche diskutiert. Finanzministerin Rachel Reeves hatte bei der Labour-Konferenz erkl\u00e4rt, dass es gute Gr\u00fcnde gebe, Buchmacher und Online-Casinos st\u00e4rker zur Kasse zu bitten. Ein konkreter Vorschlag soll im Herbst-Budget folgen.<\/p>\n\n\n\n
Gordon Brown fordert eine noch deutlichere Anhebung. Der ehemalige Premierminister m\u00f6chte bis zu drei Milliarden Pfund zus\u00e4tzlich erheben, um damit soziale Leistungen zu finanzieren. Mehrere Denkfabriken unterst\u00fctzen diese Position. Auch wenn Beobachter davon ausgehen, dass die Regierung nicht in diesem Ausma\u00df handeln wird, gilt eine Steuererh\u00f6hung als sehr wahrscheinlich.<\/p>\n\n\n\n
Industrie verteidigt sich<\/h2>\n\n\n\n Der Verband Betting & Gaming Council reagierte mit scharfer Kritik. Er verweist weiterhin auf \u00e4ltere Erhebungen, die nur 0,4 Prozent problematische Spieler auswiesen. Au\u00dferdem betont der Verband, dass monatlich rund 22 Millionen Erwachsene spielen und die gro\u00dfe Mehrheit dies ohne Schwierigkeiten tue.<\/p>\n\n\n\n
Zugleich hob die Branche hervor, in den vergangenen vier Jahren 170 Millionen Pfund freiwillig in Hilfsprogramme, Forschung und Aufkl\u00e4rung investiert zu haben. Die Betreiber warnen zudem vor einem wachsenden Schwarzmarkt. Dort h\u00e4tten zuletzt 1,5 Millionen Briten bis zu 4,3 Milliarden Pfund gesetzt. Dieser Teil des Marktes entziehe sich jeder Kontrolle und sei f\u00fcr gef\u00e4hrdete Spieler besonders riskant.<\/p>\n\n\n\n
Konsequenzen f\u00fcr die Regulierung<\/h2>\n\n\n\n Andrew Rhodes, Chef der Gambling Commission, erkl\u00e4rte, die neuen Ergebnisse lieferten wichtige Einblicke in Risikoprofile und sollten von den Unternehmen genutzt werden, um Schutzma\u00dfnahmen zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n
In der Politik w\u00e4chst zugleich der Druck, bestimmte Produkte st\u00e4rker einzuschr\u00e4nken. Spielautomaten und Live-Wetten stehen dabei besonders im Fokus. Diskutiert wird, ob Kommunen k\u00fcnftig mehr M\u00f6glichkeiten erhalten sollen, neue Standorte zu untersagen.<\/p>\n\n\n\n
Die Zahlen der Beh\u00f6rde versch\u00e4rfen damit die Diskussion \u00fcber den Platz des Gl\u00fccksspiels in Gro\u00dfbritannien. Zwischen Steuereinnahmen und den sozialen Kosten r\u00fcckt die Frage ins Zentrum, wie weit Regulierung gehen muss, um das Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichen Interessen und Schutz der Spieler herzustellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
Eine neue Untersuchung der britischen Gambling Commission hat die Dimension von Spielsucht im Land deutlicher als je zuvor aufgezeigt. Nach aktuellen Daten k\u00f6nnten rund 1,4 Millionen Erwachsene ein ernsthaftes Gl\u00fccksspielproblem haben. Grundlage der Sch\u00e4tzung ist der Problem Gambling Severity Index, der negative Folgen von Gl\u00fccksspielverhalten misst. Demnach erzielten 2,7 Prozent der Befragten in einer gro\u00dfen […]<\/p>\n","protected":false},"author":144,"featured_media":58099,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","tdm_status":"","tdm_grid_status":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-58097","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"acf":[],"yoast_head":"\n
Haben 1,4 Mio. Briten ein Gl\u00fccksspielproblem?<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n