der wachsende Gl\u00fccksspiel-Schwarzmarkt<\/a> als gro\u00dfes Problem angesehen.<\/p>\n\n\n\nNeue Regeln bremsen lizenzierte Anbieter<\/h2>\n\n\n\n Einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung haben j\u00fcngst versch\u00e4rfte Auflagen f\u00fcr legale Betreiber. Anfang 2025 trat eine Reform in Kraft, die das Mindestalter f\u00fcr risikoreichere Gl\u00fccksspiele von 18 auf 21 Jahre anhob. Zus\u00e4tzlich wurde ein verpflichtendes monatliches Einzahlungslimit eingef\u00fchrt, das f\u00fcr alle lizenzierten Plattformen gilt. Ziel war es, problematisches Spielverhalten einzud\u00e4mmen und die Verluste pro Nutzer zu senken.<\/p>\n\n\n\n
Im regulierten Markt zeigen diese Ma\u00dfnahmen Wirkung. Der durchschnittliche Verlust eines Spielers ging von 146 Euro auf 119 Euro pro Monat zur\u00fcck. Besonders stark betrifft das j\u00fcngere Erwachsene, die inzwischen deutlich weniger Geld verlieren. In der Altersgruppe der 18- bis 24-J\u00e4hrigen liegt der Monatsverlust bei rund 37 Euro. Dennoch bleibt diese Gruppe besonders aktiv. Obwohl sie nur rund neun Prozent der Bev\u00f6lkerung ausmacht, h\u00e4lt sie 23 Prozent aller registrierten Spielerkonten.<\/p>\n\n\n\n
Spieler wandern zu unregulierten Angeboten ab<\/h2>\n\n\n\n Die Begrenzungen und Altersbeschr\u00e4nkungen haben jedoch auch eine unerw\u00fcnschte Nebenwirkung. Immer mehr Nutzer wechseln auf illegale Seiten, die au\u00dferhalb der niederl\u00e4ndischen Gerichtsbarkeit betrieben werden. Diese Plattformen locken mit unbegrenzten Eins\u00e4tzen, attraktiven Boni und schneller Auszahlung. Da keine Schutzmechanismen greifen, w\u00e4chst dort das Risiko f\u00fcr Spielsucht und finanzielle Sch\u00e4den erheblich.<\/p>\n\n\n\n
Die KSA sch\u00e4tzt, dass nur ein kleiner Teil der Spieler den gr\u00f6\u00dften Anteil der illegalen Ums\u00e4tze verursacht. Etwa sechs Prozent der Nutzer seien f\u00fcr mehr als die H\u00e4lfte des Schwarzmarktvolumens verantwortlich. Es handelt sich meist um Vielspieler, die von den neuen Limits betroffen sind. Hinzu kommt, dass viele Spieler mehrere Konten f\u00fchren, um Beschr\u00e4nkungen zu umgehen oder Bonusaktionen zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n
KSA warnt vor den Folgen f\u00fcr den Spielerschutz<\/h2>\n\n\n\n Die Gl\u00fccksspielaufsicht sieht in dieser Entwicklung ein deutliches Warnsignal. W\u00e4hrend der legale Markt durch Regulierung sicherer und transparenter geworden sei, verliere er zugleich an Attraktivit\u00e4t. Spieler, die zu illegalen Anbietern abwandern, seien dort ohne Kontrolle unterwegs. Weder Einzahlungslimits noch wirksame Sperrsysteme sch\u00fctzen sie vor exzessivem Spielverhalten.<\/p>\n\n\n\n
Trotz der kritischen Situation verweist die KSA auch auf positive Effekte. Das geringere Verlustniveau im legalen Bereich deute darauf hin, dass die Schutzma\u00dfnahmen grunds\u00e4tzlich funktionieren. Die Herausforderung liege nun darin, ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Marktattraktivit\u00e4t zu finden.<\/p>\n\n\n\n
Wie dieses Gleichgewicht erreicht werden kann, ist noch offen. Klar ist jedoch, dass die Niederlande an einem entscheidenden Punkt stehen. Gelingt es, illegale Anbieter wirksam zu bek\u00e4mpfen und gleichzeitig den legalen Markt konkurrenzf\u00e4hig zu halten, k\u00f6nnte sich die Entwicklung wieder drehen. Andernfalls droht eine weitere Verschiebung hin zu unkontrollierten Angeboten mit den damit verbundenen Risiken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
In den Niederlanden hat der illegale Online-Gl\u00fccksspielmarkt erstmals die lizenzierten Anbieter \u00fcbertroffen. Nach aktuellen Zahlen der Gl\u00fccksspielaufsicht KSA wurden im ersten Halbjahr 2025 rund 617 Millionen Euro auf nicht genehmigten Plattformen umgesetzt. Der legale Markt erreichte im selben Zeitraum knapp 600 Millionen Euro. Damit flie\u00dft inzwischen mehr als die H\u00e4lfte aller Online-Gl\u00fccksspielums\u00e4tze in den Schwarzmarkt. […]<\/p>\n","protected":false},"author":144,"featured_media":66979,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","tdm_status":"","tdm_grid_status":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-66977","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"acf":[],"yoast_head":"\n
Mehr illegales als legales Gl\u00fccksspiel in den Niederlanden<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n