eines der meistbesuchten illegalen Angebote in Europa<\/a>.<\/p>\n\n\n\nGeldstr\u00f6me und internationale Spuren<\/h2>\n\n\n\n Zwischen 2022 und 2025 wurden \u00fcber verschiedene Konten mehr als 100 Millionen Euro verschoben. Ein Gro\u00dfteil floss nach Tschechien und Zypern. Die Ermittler gehen von systematischer Geldw\u00e4sche aus, um die Herkunft der Gelder zu verschleiern. Allein in den Jahren 2022 und 2023 sollen franz\u00f6sische Spieler rund 237 Millionen Euro eingezahlt haben.<\/p>\n\n\n\n
Mehrere Opfer gaben an, Gewinne nicht erhalten zu haben. Der dokumentierte Schaden liegt bei mehr als 200 000 Euro, tats\u00e4chlich d\u00fcrfte er deutlich h\u00f6her sein. Laut den Ermittlungsunterlagen war der Betrieb auf maximalen Umsatz ausgelegt. S\u00e4mtliche Gewinne flossen in ein komplexes Netz aus Firmenkonten und Zahlungsdienstleistern, die teils \u00fcber Offshore-Strukturen miteinander verbunden waren.<\/p>\n\n\n\n
Zusammenarbeit \u00fcber Landesgrenzen hinweg<\/h2>\n\n\n\n Neben Frankreich beteiligten sich Belgien, Malta, Zypern, Litauen und Tschechien an der Operation. Eurojust koordinierte die Ermittlungen und stellte sicher, dass Informationen zwischen den L\u00e4ndern in Echtzeit ausgetauscht wurden. In mehreren Staaten fanden zeitgleich Hausdurchsuchungen statt, Verm\u00f6gen wurde eingefroren und digitale Beweismittel gesichert.<\/p>\n\n\n\n
In Frankreich f\u00fchrten die Spezialeinheiten JUNALCO und OFAC die Untersuchungen, unterst\u00fctzt von Finanzaufsicht und Cyberkriminalit\u00e4tsabteilung. In Zypern und Malta waren Anti-Geldw\u00e4sche-Einheiten und Polizei im Einsatz, w\u00e4hrend in Tschechien Konten mit auff\u00e4lligen Transaktionen blockiert wurden.<\/p>\n\n\n\n
Haftbefehle und rechtliche Konsequenzen<\/h2>\n\n\n\n Die beiden Hauptverd\u00e4chtigen wurden am 9. Oktober einem Untersuchungsrichter in Paris vorgef\u00fchrt. Ihnen werden der Betrieb illegalen Gl\u00fccksspiels, organisierte Geldw\u00e4sche und Werbung f\u00fcr nicht lizenzierte Online-Angebote vorgeworfen. Beide sitzen in Untersuchungshaft. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, drohen bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe und Geldbu\u00dfen von bis zu 750 000 Euro oder der H\u00e4lfte der gewaschenen Gelder.<\/p>\n\n\n\n
Weitere Personen werden derzeit im Ausland \u00fcberpr\u00fcft, da die franz\u00f6sischen Ermittler zus\u00e4tzliche Beteiligte vermuten. Mehrere Unternehmen, \u00fcber die das Netzwerk lief, stehen inzwischen unter gerichtlicher Kontrolle, um neue Transaktionen zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n
Folgen f\u00fcr den europ\u00e4ischen Gl\u00fccksspielmarkt<\/h2>\n\n\n\n Der Fall gilt als einer der gr\u00f6\u00dften seiner Art und wirft erneut Fragen nach der Wirksamkeit nationaler Sperrma\u00dfnahmen auf. Die franz\u00f6sische Gl\u00fccksspielaufsicht ANJ will k\u00fcnftig enger mit europ\u00e4ischen Beh\u00f6rden zusammenarbeiten, um illegale Betreiber konsequenter zu verfolgen.<\/p>\n\n\n\n
Branchenbeobachter sehen in dem Verfahren ein Beispiel f\u00fcr die Professionalisierung des illegalen Online-Marktes. Trotz versch\u00e4rfter Regulierung bleibt das Gesch\u00e4ft mit unlizenzierten Casinos ein internationales Ph\u00e4nomen, das Finanzkriminalit\u00e4t und Verbraucherschutz gleicherma\u00dfen betrifft. Der Fall Cr\u00e9sus zeigt, wie schwierig es bleibt, den grenz\u00fcberschreitenden Zahlungsverkehr in einem global vernetzten Gl\u00fccksspielsystem wirksam zu kontrollieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
In Frankreich ist ein international agierendes Netzwerk illegaler Online-Casinos zerschlagen worden. Die Ermittler gehen von Ums\u00e4tzen in H\u00f6he von nahezu einer Milliarde Euro aus. Zwei mutma\u00dfliche Betreiber wurden festgenommen, w\u00e4hrend Konten in mehreren L\u00e4ndern eingefroren und Verm\u00f6genswerte beschlagnahmt wurden. Die Aktion war das Ergebnis einer mehrj\u00e4hrigen Zusammenarbeit europ\u00e4ischer Justiz- und Polizeibeh\u00f6rden unter der Koordination von […]<\/p>\n","protected":false},"author":144,"featured_media":67317,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","tdm_status":"","tdm_grid_status":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-67315","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"acf":[],"yoast_head":"\n
Illegaler Gl\u00fccksspielring mit Umsatz von 1 Mrd. Euro aufgeflogen<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n