{"id":68048,"date":"2025-10-28T16:15:00","date_gmt":"2025-10-28T14:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/?p=68048"},"modified":"2025-10-28T15:37:28","modified_gmt":"2025-10-28T13:37:28","slug":"erhoehung-der-gluecksspielsteuer-in-grossbritannien-koennte-bis-zu-40-000-arbeitsplaetze-kosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/2025\/10\/28\/erhoehung-der-gluecksspielsteuer-in-grossbritannien-koennte-bis-zu-40-000-arbeitsplaetze-kosten\/","title":{"rendered":"Erh\u00f6hung der Gl\u00fccksspielsteuer in Gro\u00dfbritannien k\u00f6nnte bis zu 40.000 Arbeitspl\u00e4tze kosten"},"content":{"rendered":"\n
Die britische Gl\u00fccksspielbranche schl\u00e4gt Alarm. Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Ernst & Young, erstellt im Auftrag des Betting and Gaming Council (BGC), k\u00f6nnten bis zu 40.000 Arbeitspl\u00e4tze verloren gehen, sollte die Regierung die geplanten Steuererh\u00f6hungen im Gl\u00fccksspielsektor umsetzen. Grundlage dieser Analyse sind Vorschl\u00e4ge des Thinktanks Institute for Public Policy Research (IPPR)<\/a>, der weitreichende Steueranpassungen f\u00fcr Wettanbieter, Online-Casinos und Spielhallen fordert.<\/p>\n\n\n\n Das IPPR argumentiert, dass eine h\u00f6here Besteuerung dem Staat zus\u00e4tzliche Einnahmen von rund 3,2 Milliarden Pfund pro Jahr bescheren k\u00f6nnte. Die Abgaben auf Online-Slots, Poker und Bingo sollen von 21 auf 50 Prozent steigen, die Automatensteuer auf Bargeldspiele von 20 auf 50 Prozent, w\u00e4hrend die allgemeine Wettsteuer von 15 auf 30 Prozent ansteigen soll. Der Branchenverband h\u00e4lt diese Kalkulation jedoch f\u00fcr zu optimistisch und warnt vor weitreichenden Folgen f\u00fcr Unternehmen und Besch\u00e4ftigte.<\/p>\n\n\n\n Laut Ernst & Young w\u00fcrden die kurzfristigen Mehreinnahmen kaum die erwartete Milliarde Pfund \u00fcbersteigen. Langfristig drohten jedoch erhebliche Verluste durch geringere Unternehmensgewinne, sinkende Steuereinnahmen und steigende Arbeitslosigkeit. Nach Berechnungen der Wirtschaftspr\u00fcfer k\u00f6nnte der tats\u00e4chliche Nettoeffekt auf die Staatskasse weniger als 500 Millionen Pfund betragen.<\/p>\n\n\n\n Zudem kritisieren die Analysten methodische Schw\u00e4chen in der IPPR-Studie. So werde angenommen, dass Spieler ihr Ausgabeverhalten trotz h\u00f6herer Kosten unver\u00e4ndert fortsetzen. Auch ber\u00fccksichtige die Berechnung nicht die bereits beschlossenen Ma\u00dfnahmen des j\u00fcngsten White Papers, das die Ums\u00e4tze im Online-Segment um etwa 725 Millionen Pfund j\u00e4hrlich reduzieren d\u00fcrfte. Hinzu kommt eine zu optimistische Einsch\u00e4tzung des k\u00fcnftigen Wachstums im digitalen Gl\u00fccksspielmarkt, das laut EY in den kommenden Jahren nur moderat ausfallen d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n Neben wirtschaftlichen Risiken verweist die Studie auch auf m\u00f6gliche Nebenwirkungen f\u00fcr die Regulierung. H\u00f6here Steuern k\u00f6nnten legale Anbieter dazu zwingen, ihre Quoten und Auszahlungsbedingungen zu verschlechtern. In der Folge k\u00f6nnten laut EY bis zu 8,4 Milliarden Pfund an Ums\u00e4tzen zu unregulierten Plattformen abwandern. Diese Entwicklung w\u00fcrde nicht nur die staatlichen Einnahmen schm\u00e4lern, sondern auch den Spielerschutz gef\u00e4hrden, da Schwarzmarktanbieter kaum Kontrollen unterliegen.<\/p>\n\n\n\n F\u00fcr kleinere Wettunternehmen k\u00f6nnte die Steuerreform existenzbedrohend werden. Ein Betreiber mit rund 150 Wettshops erkl\u00e4rte gegen\u00fcber EY, dass allein die Erh\u00f6hung der Maschinensteuer sein Gesch\u00e4ft in die Verlustzone treiben w\u00fcrde. Besonders in l\u00e4ndlichen Regionen, wo Wettb\u00fcros oft als Arbeitgeber und Treffpunkte eine wichtige Rolle spielen, w\u00e4re der wirtschaftliche Schaden erheblich.<\/p>\n\n\n\nZweifel an den Berechnungen des IPPR<\/h2>\n\n\n\n
Gefahr einer Abwanderung in den Schwarzmarkt<\/h2>\n\n\n\n