wirtschaftliche Folgen einer strengeren Regelung<\/a>. H\u00f6here Steuern auf Gl\u00fccksspielangebote k\u00f6nnten ihrer Ansicht nach zahlreiche Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden. Viele Unternehmen st\u00fcnden ohnehin unter Druck. Eine zus\u00e4tzliche Belastung w\u00fcrde Filialschlie\u00dfungen nach sich ziehen und Spieler zu unregulierten Plattformen treiben. Der Verband sehe sich in der Pflicht, legale und sichere Angebote zu erhalten, betonte sie.<\/p>\n\n\n\nDer BGC argumentiert, die Branche habe in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte beim Spielerschutz erzielt. Dazu geh\u00f6rten Investitionen in Pr\u00e4ventionsprogramme und Aufkl\u00e4rungskampagnen. Nach Angaben des Verbands sei der Anteil der Spieler mit riskantem Verhalten so niedrig wie nie zuvor. Kritiker zweifeln allerdings an der Aussagekraft dieser Daten und fordern unabh\u00e4ngige Untersuchungen.<\/p>\n\n\n\n
Widerspruch aus den eigenen Reihen<\/h2>\n\n\n\n Nicht nur die Politik, auch fr\u00fchere Branchenvertreter widersprachen Hurst deutlich. Stewart Kenny, Mitgr\u00fcnder des Wettanbieters Paddy Power, bezeichnete ihre Haltung als unrealistisch. Er erkl\u00e4rte, dass viele Spieler gezielt zu riskanteren Angeboten gef\u00fchrt w\u00fcrden, nachdem sie zun\u00e4chst harmlose Wetten abgeschlossen h\u00e4tten. Als Beispiel nannte er Bonusaktionen, mit denen Kunden nach Sportwetten zu Online-Slots gelockt w\u00fcrden. Dieses Vorgehen verglich er mit einem Barkeeper, der einem Gast erst ein leichtes Getr\u00e4nk anbietet und anschlie\u00dfend einen doppelten Brandy nachschenkt.<\/p>\n\n\n\n
Kenny forderte mehr Verantwortung der Anbieter und ein offenes Eingest\u00e4ndnis der Risiken. Auch in der \u00d6ffentlichkeit w\u00e4chst der Druck auf die Gl\u00fccksspielindustrie, sich klarer zu den sozialen Folgen ihrer Produkte zu bekennen. Die \u00c4u\u00dferungen von Gr\u00e1inne Hurst d\u00fcrften die Debatte dar\u00fcber weiter anheizen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
Die Chefin des britischen Betting and Gaming Council (BGC), Gr\u00e1inne Hurst, hat mit einer \u00c4u\u00dferung im Parlament f\u00fcr Unruhe gesorgt. Vor dem Treasury Select Committee erkl\u00e4rte sie, Gl\u00fccksspiel verursache keine sozialen Probleme. Diese Haltung stie\u00df bei den Abgeordneten auf Verwunderung. Hurst betonte, dass nur eine kleine Minderheit von etwa 0,4 Prozent der Bev\u00f6lkerung problematisches Spielverhalten […]<\/p>\n","protected":false},"author":144,"featured_media":68252,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","tdm_status":"","tdm_grid_status":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-68251","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"acf":[],"yoast_head":"\n
BGC Chefin bestreitet soziale Sch\u00e4den durch Gl\u00fccksspiel<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n