Werbung f\u00fcr eine Online-Casino-Marke<\/a> gemacht haben. Das Unternehmen steht im Verdacht, mit einem philippinischen Gl\u00fccksspielportal in Verbindung zu stehen. Da in Thailand Werbung f\u00fcr Online Gl\u00fccksspiel verboten ist, pr\u00fcfen Ermittler nun m\u00f6gliche Verst\u00f6\u00dfe gegen das nationale Gesetz.<\/p>\n\n\n\nAusl\u00f6ser des Skandals war ein Foto, das eine Kandidatin mit einem Kissen zeigte, auf dem das Logo des Sponsors prangte. Das Bild verbreitete sich in sozialen Netzwerken und f\u00fchrte dazu, dass die Polizei aktiv wurde. Beamte in Bangkok durchsuchten das Hotel, in dem die Teilnehmerinnen untergebracht sind, und beschlagnahmten Werbematerialien. Die Ermittlungen richten sich gegen die Miss Universe Organisation, die den Wettbewerb international verantwortet.<\/p>\n\n\n\n
Veranstalter in der Kritik<\/h2>\n\n\n\n
Der thail\u00e4ndische Gesch\u00e4ftsmann Nawat Itsaragrisil, Vorsitzender des lokalen Organisationskomitees und CEO der Miss Grand International (MGI), reichte am 3. November eine formelle Beschwerde bei der Polizei ein. Seinen Angaben zufolge habe die Miss Universe Organisation selbst angeordnet, dass die Teilnehmerinnen mit dem umstrittenen Logo posieren sollten. MGI betont, keinerlei Verbindung zu der Aktion zu haben. Das Unternehmen habe alle Unterlagen den Ermittlungsbeh\u00f6rden \u00fcbergeben und fordert nun eine l\u00fcckenlose Aufkl\u00e4rung.<\/p>\n\n\n\n
In einer schriftlichen Erkl\u00e4rung bezeichnete MGI den Vorfall als klaren Versto\u00df gegen thail\u00e4ndisches Recht und k\u00fcndigte rechtliche Schritte an. Die Organisation betonte, dass sie die Regeln des Landes respektiere und alles daran setze, das Ansehen des Wettbewerbs zu wahren. Der Vorfall sorgt auch deshalb f\u00fcr zus\u00e4tzliche Brisanz, weil die Miss Universe Organisation seit 2023 von der thail\u00e4ndischen JKN Global Group gemeinsam mit der US-amerikanischen Legacy Holding Group gef\u00fchrt wird.<\/p>\n\n\n\n
Rechtliche Grenzen und m\u00f6gliche Konsequenzen<\/h2>\n\n\n\n
Online Gl\u00fccksspiel ist in Thailand strikt verboten. Jede Art von Werbung oder \u00f6ffentlicher Darstellung solcher Angebote kann strafrechtlich verfolgt werden. Auch indirekte Formen, etwa Sponsoring oder Produktplatzierungen, fallen darunter. Sollte sich herausstellen, dass die Miss Universe Organisation bewusst ein Gl\u00fccksspielunternehmen eingebunden hat, drohen empfindliche Geld- und Haftstrafen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n
Nach Angaben der Polizei werden derzeit Beweismittel ausgewertet, darunter Aufnahmen und digitale Kommunikationsprotokolle. Noch ist unklar, ob die betroffenen Teilnehmerinnen wussten, f\u00fcr welche Marke sie warben.<\/p>\n\n\n\n
Die Ermittlungen werden von der Polizei in Bangkok gef\u00fchrt, die nach eigenen Angaben eng mit der thail\u00e4ndischen Gl\u00fccksspielaufsicht zusammenarbeitet. Beobachter sprechen von einem Testfall f\u00fcr den Umgang mit grenz\u00fcberschreitenden Werbeaktionen in einem Land mit strikten Gl\u00fccksspielgesetzen.<\/p>\n\n\n\n
Selbst Poker wird in Thailand jetzt wieder als Gl\u00fccksspiel angesehen<\/a> und ist somit verboten.<\/p>\n\n\n\nWettbewerb l\u00e4uft weiter<\/h2>\n\n\n\n
Trotz der laufenden Untersuchung soll der Miss Universe Wettbewerb planm\u00e4\u00dfig zwischen dem 2. und 21. November in Bangkok stattfinden. Die Organisatoren betonen, mit den Beh\u00f6rden zu kooperieren und alle gesetzlichen Auflagen einzuhalten. Ziel sei es, das internationale Ansehen der Veranstaltung zu sch\u00fctzen. Ob die Ermittlungen Auswirkungen auf den weiteren Ablauf haben werden, ist derzeit offen.<\/p>\n\n\n\n
Der Fall zeigt, wie heikel Sponsoring im internationalen Gl\u00fccksspielkontext geworden ist. W\u00e4hrend Gl\u00fccksspielwerbung in einigen L\u00e4ndern als normal gilt, wird sie in anderen Staaten streng verfolgt. Der Miss Universe Skandal in Thailand verdeutlicht, wie schnell kulturelle und rechtliche Grenzen aufeinandertreffen k\u00f6nnen und wie sensibel Veranstalter inzwischen mit dem Thema umgehen m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
In Thailand hat ein Werbeskandal rund um die laufende Miss Universe Veranstaltung die Beh\u00f6rden auf den Plan gerufen. Mehrere Teilnehmerinnen sollen bei offiziellen Terminen Werbung f\u00fcr eine Online-Casino-Marke gemacht haben. Das Unternehmen steht im Verdacht, mit einem philippinischen Gl\u00fccksspielportal in Verbindung zu stehen. Da in Thailand Werbung f\u00fcr Online Gl\u00fccksspiel verboten ist, pr\u00fcfen Ermittler nun […]<\/p>\n","protected":false},"author":144,"featured_media":68692,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","tdm_status":"","tdm_grid_status":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-68690","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"acf":[],"yoast_head":"\n
Miss Universe wirbt f\u00fcr illegales Gl\u00fccksspiel in Thailand<\/title>\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\t\n\t\n\t\n\n\n\n\t\n\t\n\t\n