{"id":69248,"date":"2025-11-12T17:45:00","date_gmt":"2025-11-12T15:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/?p=69248"},"modified":"2025-11-12T15:56:09","modified_gmt":"2025-11-12T13:56:09","slug":"verdient-meta-milliarden-mit-betrugsanzeigen-malaysische-minister-reagieren-auf-beunruhigenden-bericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/2025\/11\/12\/verdient-meta-milliarden-mit-betrugsanzeigen-malaysische-minister-reagieren-auf-beunruhigenden-bericht\/","title":{"rendered":"Verdient Meta Milliarden mit Betrugsanzeigen? Malaysische Minister reagieren auf \u201ebeunruhigenden\u201c Bericht"},"content":{"rendered":"\n
In Malaysia w\u00e4chst der Druck auf Meta, den Mutterkonzern von Facebook, Instagram und WhatsApp, nach neuen Enth\u00fcllungen \u00fcber mutma\u00dflich milliardenschwere Einnahmen aus Betrugsanzeigen. Laut einem Reuters-Bericht vom 6. November 2025 k\u00f6nnte das Unternehmen bis zu 10 % seines Gesamtumsatzes mit Werbeanzeigen erzielen, die illegale Aktivit\u00e4ten bewerben<\/a>. Darunter Online-Gl\u00fccksspiel, dubiose Investmentprogramme und verbotene Gesundheitsprodukte.<\/p>\n\n\n\n Die Untersuchung basiert auf internen Dokumenten von Meta und kommt zu dem Ergebnis, dass Milliarden Nutzer weltweit mit betr\u00fcgerischen Inhalten in Kontakt gekommen seien. Demnach belaufen sich die Erl\u00f6se aus diesen Anzeigen auf gesch\u00e4tzte 7 bis 16 Milliarden US-Dollar.<\/p>\n\n\n\n Die Malaysische Kommunikations- und Multimedia-Kommission (MCMC), die Meta bereits zuvor wegen unzureichender Ma\u00dfnahmen gegen illegale Gl\u00fccksspielwerbung kritisiert hatte, bezeichnete den Bericht als \u201e\u00e4u\u00dferst beunruhigend\u201c.<\/p>\n\n\n\n \u201eDie Vorw\u00fcrfe sind besorgniserregend und von erheblicher Tragweite\u201c, erkl\u00e4rte MCMC-Kommissar Derek Fernandez. Kommunikationsminister Datuk Fahmi Fadzil sprach von einem klaren Hinweis darauf, dass Meta seinen Verpflichtungen zur Bek\u00e4mpfung von Cyberkriminalit\u00e4t nicht ausreichend nachkomme.<\/p>\n\n\n\n Nach Angaben der Beh\u00f6rde verloren Malaysier zwischen 2023 und August 2025 nahezu 60 Millionen US-Dollar durch Betrugsf\u00e4lle, die \u00fcber Meta-Plattformen beworben wurden. In diesem Jahr habe die Regierung mehr als 168.000 L\u00f6schantr\u00e4ge zu illegalen Inhalten eingereicht, darunter Tausende zu Online-Gaming- und Gl\u00fccksspielanzeigen.<\/p>\n\n\n\n Meta-Sprecher Andy Stone wies die Darstellung von Reuters entschieden zur\u00fcck. Der Bericht stelle \u201eeine verzerrte und selektive Sichtweise\u201c auf Metas Vorgehen gegen Betrug dar.<\/p>\n\n\n\n Auch Rafael Frankel, Direktor f\u00fcr Public Policy bei Meta, betonte gegen\u00fcber der South China Morning Post, das Unternehmen \u00fcberwache seine Plattformen \u201eunabh\u00e4ngig von etwaigen nationalen Lizenzpflichten\u201c. Malaysia hatte Anfang 2025 ein Gesetz eingef\u00fchrt, das Social-Media-Plattformen mit mehr als acht Millionen Nutzern eine staatliche Lizenz vorschreibt \u2013 Verst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen mit bis zu f\u00fcnf Jahren Haft und hohen Geldstrafen geahndet werden.<\/p>\n\n\n\n Laut Reuters greift Meta erst dann ein, wenn ein Verdacht auf illegale Werbung mit mindestens 95 %iger Sicherheit best\u00e4tigt ist. In F\u00e4llen, in denen ein Inserent als potenzieller Betr\u00fcger gilt, erh\u00f6he das Unternehmen teilweise sogar die Anzeigenpreise \u2013 anstatt sie zu blockieren.<\/p>\n\n\n\n Zudem analysiere Meta das Verhalten der Nutzer, um \u00e4hnliche Inhalte gezielt erneut auszuspielen. Nutzer, die auf eine Betrugsanzeige klicken, sehen demnach h\u00e4ufiger vergleichbare Werbung.<\/p>\n\n\n\n Fernandez fordert daher die Einf\u00fchrung eines \u00f6ffentlichen Bewertungs- und Transparenzsystems f\u00fcr Onlineplattformen, um deren Umgang mit sch\u00e4dlichen Inhalten sichtbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n Minister Fadzil geht noch weiter: \u201eWenn Facebook wei\u00df, dass eine Anzeige f\u00fcr illegales Gl\u00fccksspiel mit einer Kreditkarte bezahlt wurde, sollte der entsprechende Account sofort gesperrt werden. Doch Meta weigert sich, dies umzusetzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n Auch externe Experten sehen Handlungsbedarf. Der fr\u00fchere Meta-Sicherheitsberater Sandeep Abraham erkl\u00e4rte gegen\u00fcber Reuters: \u201eWenn Regulierer Banken verbieten, von Betrug zu profitieren, sollten sie dasselbe Prinzip auf Technologiekonzerne anwenden.\u201cDie Diskussion um Metas Verantwortung im globalen Online-Werbemarkt d\u00fcrfte damit weiter an Sch\u00e4rfe gewinnen. Schon zuvor hatten Gerichte in mehreren L\u00e4ndern Verfahren gegen Apple, Google und Meta wegen Gl\u00fccksspiel-Apps und betr\u00fcgerischer Werbung<\/a> zugelassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" In Malaysia w\u00e4chst der Druck auf Meta, den Mutterkonzern von Facebook, Instagram und WhatsApp, nach neuen Enth\u00fcllungen \u00fcber mutma\u00dflich milliardenschwere Einnahmen aus Betrugsanzeigen. Laut einem Reuters-Bericht vom 6. November 2025 k\u00f6nnte das Unternehmen bis zu 10 % seines Gesamtumsatzes mit Werbeanzeigen erzielen, die illegale Aktivit\u00e4ten bewerben. Darunter Online-Gl\u00fccksspiel, dubiose Investmentprogramme und verbotene Gesundheitsprodukte. 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Meta weist Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck<\/h2>\n\n\n\n
Interne Mechanismen unter Kritik<\/h2>\n\n\n\n
Ruf nach st\u00e4rkerer Regulierung<\/h2>\n\n\n\n