entzog der Betreiberin die Konzession f\u00fcr den Standort St. Moritz formell<\/a>. Damit wurde die Casinokonzession der Zone \u00abS\u00fcdb\u00fcnden\u00bb offiziell frei \u2013 eine Ausnahme in der stark regulierten Schweizer Spielbankenlandschaft. <\/p>\n\n\n\nWie der Bundesrat nun mitteilt, soll die vakante Konzession nicht unmittelbar neu vergeben werden. Stattdessen wurde die ESBK beauftragt, im Rahmen der Gesamtevaluation der Schweizer Casinolandschaft Empfehlungen f\u00fcr das weitere Vorgehen zu erarbeiten. Dieser Bericht ist bis September 2028 f\u00e4llig und soll analysieren, wie sich Angebot, Marktstruktur und Standortlogik landesweit entwickeln.<\/p>\n\n\n\n
Erst nach Abschluss dieser Gesamtevaluation soll entschieden werden, ob die Konzession f\u00fcr die Zone \u00abS\u00fcdb\u00fcnden\u00bb erneut ausgeschrieben wird. Laut Bundesrat ist deshalb fr\u00fchestens Ende 2028 mit einem Entscheid zu rechnen.<\/p>\n\n\n\n
Unklare Perspektive f\u00fcr den Casinostandort St. Moritz<\/h2>\n\n\n\n F\u00fcr die Region bedeutet die Verz\u00f6gerung weiterhin Unsicherheit. Das Engadin gilt traditionell als attraktiver Tourismusstandort, doch wirtschaftlich tragf\u00e4hige Casinoangebote lassen sich dort offenbar nicht leicht etablieren. Die ausstehende Ausschreibung erlaubt der Politik, strukturelle Fragen in Ruhe zu kl\u00e4ren: Wie wichtig ist der Casinobetrieb f\u00fcr die Region? Welche Betreiber k\u00f6nnten in Zukunft Interesse zeigen? Und wie konkurrenzf\u00e4hig ist der Standort im nationalen Vergleich?<\/p>\n\n\n\n
Bis zur Entscheidung 2028 bleibt das Casino St. Moritz damit ein Beispiel f\u00fcr die Herausforderungen kleinerer Casinoregionen \u2013 und f\u00fcr den vorsichtigen Ansatz, mit dem die Schweiz ihr streng reguliertes Spielbankensystem steuert.<\/p>\n\n\n\n
Bedeutung f\u00fcr die Schweizer Casinopolitik<\/h2>\n\n\n\n Der Entscheid des Bundesrates sendet auch ein Signal an die gesamte Branche. Die Schweiz setzt weiterhin auf langfristige Planung, stabile Marktstrukturen und vorsichtige Standortpolitik. Statt schnell zu reagieren, priorisiert die Politik eine umfassende Analyse der gesamten Casinolandschaft, bevor neue Lizenzen vergeben werden. <\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr Betreiber bedeutet das Planungssicherheit, aber auch, dass kurzfristige Marktchancen bewusst begrenzt werden. F\u00fcr S\u00fcdb\u00fcnden bleibt die Hoffnung, dass ein erneutes Vergabeverfahren nach 2028 neue Impulse bringt und vielleicht einen Betreiber anzieht, der den Standort St. Moritz nachhaltig beleben kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
Die Schweizer Casinolandschaft bleibt f\u00fcr mehrere Jahre unver\u00e4ndert. Wie aus einer Mitteilung auf dem Informationsportal des Bundesrates hervorgeht, wird die frei gewordene Spielbankenkonzession f\u00fcr den Standort St. Moritz bis mindestens 2028 nicht neu ausgeschrieben. Damit bleibt die Zukunft des Casinostandortes im Engadin vorerst offen. Der Entscheid folgt auf eine Reihe regulatorischer Schritte, die ihren Anfang […]<\/p>\n","protected":false},"author":144,"featured_media":69914,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-69912","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"acf":[],"yoast_head":"\n
Casino St. Moritz: Keine Neuausschreibung bis 2028<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n