{"id":70705,"date":"2025-12-04T13:00:00","date_gmt":"2025-12-04T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/?p=70705"},"modified":"2025-12-04T12:56:20","modified_gmt":"2025-12-04T10:56:20","slug":"wettanbieter-atg-kritisiert-schwedens-gluecksspielsteuer-und-verweist-auf-britische-reformen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/2025\/12\/04\/wettanbieter-atg-kritisiert-schwedens-gluecksspielsteuer-und-verweist-auf-britische-reformen\/","title":{"rendered":"Wettanbieter ATG kritisiert Schwedens Gl\u00fccksspielsteuer und verweist auf britische Reformen"},"content":{"rendered":"\n
Der schwedische Wettanbieter ATG versch\u00e4rft seine Kritik an der Gl\u00fccksspielsteuer, die im vergangenen Jahr von 18 auf 22 Prozent angehoben wurde. Nach Einsch\u00e4tzung von CEO Hasse Lord Skarpl\u00f6th trifft diese \u00c4nderung vor allem die Pferderennbranche<\/a>, deren wirtschaftliche Grundlage stark von den Aussch\u00fcttungen des Unternehmens abh\u00e4ngt. Die neue Steuer belastet nach seiner Darstellung ausgerechnet den Bereich, der zwar traditionell verankert ist, aber weniger Risiko birgt als andere Gl\u00fccksspielangebote. Skarpl\u00f6th verweist auf das Beispiel des Vereinigten K\u00f6nigreichs<\/a>, das seine Abgaben im Herbsthaushalt neu strukturiert hat und dabei eine deutlich differenziertere L\u00f6sung gefunden habe.<\/p>\n\n\n\n Seit der Reform fallen die Mittel, die ATG j\u00e4hrlich an die Branche verteilt, sp\u00fcrbar geringer aus. Skarpl\u00f6th nennt einen R\u00fcckgang von rund 200 Millionen Kronen. Betroffen sind Zuchtbetriebe, Trainer und Rennvereine, deren Einnahmen sich zu einem erheblichen Teil aus den Aussch\u00fcttungen des Unternehmens speisen. Durch die geringeren Beitr\u00e4ge geraten einige Strukturen ins Wanken, die sich \u00fcber viele Jahre aufgebaut haben. Die nun h\u00f6here Abgabenlast erschwert es dem Konzern, das bisherige Niveau zu halten. Nach Einsch\u00e4tzung des Unternehmens drohen langfristige Einschnitte, wenn die Belastung unver\u00e4ndert bleibt.<\/p>\n\n\n\n Ein Blick nach Gro\u00dfbritannien zeigt einen anderen Weg. Dort hat die Regierung im Rahmen des Haushalts festgelegt, dass Abgaben f\u00fcr Online-Casinos deutlich steigen sollen, w\u00e4hrend klassische Pferdewetten unver\u00e4ndert bleiben. Das Land reagiert damit auf Erkenntnisse, die Online-Gl\u00fccksspiel mit einem h\u00f6heren Schadensrisiko in Verbindung bringen. F\u00fcr Skarpl\u00f6th ist dies ein Beispiel daf\u00fcr, wie eine Steuerpolitik aussehen kann, die unterschiedliche Risikoprofile ber\u00fccksichtigt. Er hebt hervor, dass London eine L\u00f6sung gefunden habe, die die Pferderennindustrie nicht zus\u00e4tzlich belastet und zugleich h\u00f6here Einnahmen im digitalen Gl\u00fccksspielbereich erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n ATG schl\u00e4gt vor, die Steuer f\u00fcr Pferdewetten wieder auf 18 Prozent zu senken. Als Ausgleich k\u00f6nne der Satz f\u00fcr Online-Casinos angehoben werden. Das Unternehmen argumentiert, dass Produkte mit h\u00f6herem Suchtpotenzial st\u00e4rker in die Pflicht genommen werden sollten als traditionelle Formen des Wettens. Dar\u00fcber hinaus verweist Skarpl\u00f6th darauf, dass Schweden in anderen Bereichen bereits \u00e4hnliche Modelle nutzt. Bei Alkohol gelten Steuers\u00e4tze, die sich an der St\u00e4rke des Produkts orientieren. Auch f\u00fcr Nikotinprodukte ist eine risikobasierte Besteuerung geplant. F\u00fcr ihn liegt daher nahe, auch im Gl\u00fccksspielbereich eine vergleichbare Struktur zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n Die Diskussion f\u00e4llt in eine Phase, in der der schwedische Markt st\u00e4rker reguliert wird. Neue Ma\u00dfnahmen wie Zahlungssperren gegen unlizenzierte Anbieter haben daf\u00fcr gesorgt, dass legale Angebote besser kanalisiert werden. Nach Ansicht des Unternehmens bietet diese Entwicklung eine stabilere Ausgangslage, um die Steuerpolitik zu \u00fcberarbeiten. Skarpl\u00f6th betont, dass eine zielgerichtete Anpassung nicht nur ATG zugutek\u00e4me, sondern auch dem breiteren Umfeld des Pferderennsports. Zahlreiche Betriebe h\u00e4ngen von verl\u00e4sslichen Einnahmen ab, die aus dem legalen Wettgesch\u00e4ft stammen.<\/p>\n\n\n\n Ob die Regierung den Vorsto\u00df des Unternehmens aufgreift, bleibt offen. Die Debatte \u00fcber eine differenzierte Gl\u00fccksspielsteuer d\u00fcrfte jedoch an Bedeutung gewinnen, zumal verschiedene Branchenvertreter verst\u00e4rkt auf die Folgen der h\u00f6heren Abgaben hinweisen. F\u00fcr viele Akteure der Pferderennindustrie ist die Frage entscheidend, ob die aktuelle Steuerstruktur den spezifischen Bed\u00fcrfnissen des Sektors gerecht wird oder ob eine Umverteilung notwendig ist, um den Wettbewerb und die wirtschaftliche Grundlage des Sports zu sichern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Der schwedische Wettanbieter ATG versch\u00e4rft seine Kritik an der Gl\u00fccksspielsteuer, die im vergangenen Jahr von 18 auf 22 Prozent angehoben wurde. Nach Einsch\u00e4tzung von CEO Hasse Lord Skarpl\u00f6th trifft diese \u00c4nderung vor allem die Pferderennbranche, deren wirtschaftliche Grundlage stark von den Aussch\u00fcttungen des Unternehmens abh\u00e4ngt. 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Gro\u00dfbritannien setzt auf differenzierte Abgaben<\/h2>\n\n\n\n
Vorschlag f\u00fcr eine neue Steuerverteilung in Schweden<\/h2>\n\n\n\n
Rahmenbedingungen f\u00fcr Reformen haben sich ver\u00e4ndert<\/h2>\n\n\n\n