{"id":72380,"date":"2025-12-26T12:04:46","date_gmt":"2025-12-26T10:04:46","guid":{"rendered":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/?p=72380"},"modified":"2025-12-26T12:04:46","modified_gmt":"2025-12-26T10:04:46","slug":"gamcare-uk-verbesserter-zugang-zu-hilfe-vor-einfuehrung-der-gesetzlichen-abgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/2025\/12\/26\/gamcare-uk-verbesserter-zugang-zu-hilfe-vor-einfuehrung-der-gesetzlichen-abgabe\/","title":{"rendered":"GamCare UK: Verbesserter Zugang zu Hilfe vor Einf\u00fchrung der gesetzlichen Abgabe"},"content":{"rendered":"\n
Der j\u00fcngste Jahresbericht der britischen Spielerschutzorganisation GamCare<\/a> f\u00e4llt in eine \u00dcbergangsphase des britischen Systems zur Bek\u00e4mpfung von Gl\u00fccksspielsucht. Kurz vor der geplanten Einf\u00fchrung einer gesetzlichen Abgabe f\u00fcr Gl\u00fccksspielanbieter meldet die Organisation deutliche Fortschritte f\u00fcr den Zugang zu Hilfsangeboten. F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2024\/25 weist GamCare sp\u00fcrbar k\u00fcrzere Reaktionszeiten und stabil hohe Zufriedenheitswerte aus.<\/p>\n\n\n\n Im Mittelpunkt des Berichts steht die verbesserte Erreichbarkeit der Beratungsangebote. 86 Prozent aller Kontakte \u00fcber Telefon oder digitale Kan\u00e4le wurden innerhalb von 30 Sekunden angenommen. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 72,7 Prozent. Auch bei F\u00e4llen, in denen eine weiterf\u00fchrende Behandlung notwendig war, verk\u00fcrzte sich die Wartezeit deutlich. Der erste Kontakt erfolgte im Schnitt nach 1,3 Tagen, zuvor waren es 2,1 Tage gewesen.<\/p>\n\n\n\n F\u00fcr GamCare ist diese Entwicklung mehr als eine statistische Verbesserung. Der fr\u00fche Zugang zu Unterst\u00fctzung gilt als entscheidend, um problematisches Spielverhalten nicht weiter eskalieren zu lassen. Der Bericht macht deutlich, dass schnelle Reaktionen gerade in akuten Phasen den Ausschlag geben k\u00f6nnen, ob Betroffene Unterst\u00fctzung annehmen oder den Kontakt wieder abbrechen.<\/p>\n\n\n\n Parallel zu den k\u00fcrzeren Wartezeiten zeigen sich Ver\u00e4nderungen im Profil der Ratsuchenden. Der Anteil der Personen, die finanzielle Probleme als zentrales Motiv f\u00fcr die Kontaktaufnahme nannten, ging deutlich zur\u00fcck. Auch Angaben zu Angstzust\u00e4nden und Depressionen wurden seltener gemeldet als im Vorjahr.<\/p>\n\n\n\n Gleichzeitig sank die Zahl der formalen \u00dcberweisungen in Behandlungsprogramme leicht. GamCare f\u00fchrt diese Entwicklung auf Anpassungen im eigenen Angebot zur\u00fcck. Unterst\u00fctzungsleistungen wurden st\u00e4rker an nationalen klinischen Leitlinien ausgerichtet, um passgenauer auf unterschiedliche Problemlagen reagieren zu k\u00f6nnen. Nicht jeder Kontakt m\u00fcndet damit automatisch in eine klassische Behandlung, sondern h\u00e4ufiger in abgestufte Hilfsangebote<\/a>.<\/p>\n\n\n\n Trotz dieser Ver\u00e4nderungen bleibt die Bewertung der Angebote durch die Nutzer auf einem sehr hohen Niveau. 96 Prozent der Personen, die eine Behandlung abgeschlossen haben, gaben an, die Leistungen von GamCare weiterempfehlen zu wollen. Diese R\u00fcckmeldungen wertet die Organisation als Best\u00e4tigung f\u00fcr die Qualit\u00e4t der therapeutischen Arbeit.<\/p>\n\n\n\n Der Bericht verweist zudem auf interne Anpassungen, mit denen Prozesse und Qualit\u00e4tssicherung weiterentwickelt wurden. Ziel war es, sowohl steigenden Anforderungen als auch einer wachsenden \u00f6ffentlichen Aufmerksamkeit gerecht zu werden, ohne die pers\u00f6nliche Betreuung zu beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n\n\n\n Weniger Reichweite verzeichnete GamCare im Bereich Pr\u00e4vention und Bildungsprogramme. Die Zahl der erreichten Personen sank im Vergleich zum Vorjahr. Hintergrund ist eine bewusste Neuausrichtung. Einige Programme wurden beendet, w\u00e4hrend andere gezielt auf bestimmte Bereiche konzentriert wurden.<\/p>\n\n\n\n Dazu z\u00e4hlen unter anderem Kooperationen mit dem Justizsystem, dem Gesundheitswesen und milit\u00e4rnahen Einrichtungen. Die Organisation sieht darin einen Schritt, um vorhandene Ressourcen gezielter einzusetzen und langfristig wirksamere Pr\u00e4ventionsarbeit zu leisten.<\/p>\n\n\n\n Der Jahresbericht erh\u00e4lt durch den zeitlichen Kontext besondere Bedeutung. Es ist der letzte vollst\u00e4ndige Bericht vor der Einf\u00fchrung der gesetzlichen Gl\u00fccksspielabgabe, die ab April 2026 greifen soll. Bislang wurde GamCare \u00fcberwiegend \u00fcber freiwillige Beitr\u00e4ge der Branche finanziert. Dieses Modell wird durch ein verpflichtendes Abgabesystem ersetzt, das j\u00e4hrlich rund 100 Millionen Pfund f\u00fcr Pr\u00e4vention und Behandlung bereitstellen soll.<\/p>\n\n\n\n Mit der Umstellung sind neue Strukturen und Zust\u00e4ndigkeiten verbunden. Die aktuelle F\u00fchrung sieht GamCare dennoch gut vorbereitet. Der Anspruch bleibt, den verbesserten Zugang zu Hilfe zu sichern und unter den neuen Rahmenbedingungen weiter auszubauen. Die Zahlen des Berichts liefern daf\u00fcr eine belastbare Ausgangsbasis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Der j\u00fcngste Jahresbericht der britischen Spielerschutzorganisation GamCare f\u00e4llt in eine \u00dcbergangsphase des britischen Systems zur Bek\u00e4mpfung von Gl\u00fccksspielsucht. 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Verschiebungen bei Gr\u00fcnden f\u00fcr Hilfesuche<\/h2>\n\n\n\n
Hohe Zustimmung nach abgeschlossenen Behandlungen<\/h2>\n\n\n\n
Neujustierung der Pr\u00e4ventions- und Bildungsarbeit<\/h2>\n\n\n\n
Letzter Bericht vor grundlegender Finanzierungs\u00e4nderung<\/h2>\n\n\n\n