deutlich h\u00e4rtere Eingriffe gegen Gl\u00fccksspielwerbung unterst\u00fctzt<\/a>.<\/p>\n\n\n\nIllegale Anbieter zielen gezielt auf gesperrte Spieler<\/h2>\n\n\n\n Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die gezielte Ansprache besonders gef\u00e4hrdeter Nutzer. Viele der beanstandeten Anzeigen verwenden Begriffe wie \u201enicht auf Gamstop\u201c. Gamstop ist das nationale Selbstsperrsystem Gro\u00dfbritanniens, \u00fcber das sich spielsuchtgef\u00e4hrdete Personen freiwillig vom legalen Gl\u00fccksspiel ausschlie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n
Lizenzierte Anbieter sind verpflichtet, gesperrte Nutzer konsequent zu blockieren. Illegale Betreiber umgehen diesen Schutz bewusst und nutzen entsprechende Suchbegriffe, um genau diese Zielgruppe zu erreichen. Nach Ansicht der Aufsicht stellt dies eine besonders schwere Gef\u00e4hrdung des Spielerschutzes dar.<\/p>\n\n\n\n
Miller betonte, dass diese Praxis nicht nur illegal, sondern auch moralisch verwerflich sei. Plattformen wie Meta tr\u00fcgen hier eine besondere Verantwortung, da sie durch ihre Reichweite ma\u00dfgeblich dar\u00fcber entscheiden, welche Angebote sichtbar werden.<\/p>\n\n\n\n
Meta verweist auf externe Meldesysteme<\/h2>\n\n\n\n F\u00fcr zus\u00e4tzliche Ver\u00e4rgerung sorgte Metas Umgang mit den Vorw\u00fcrfen. Nach Angaben der Gambling Commission habe der Konzern vorgeschlagen, dass die Beh\u00f6rde selbst technische Systeme oder KI Werkzeuge nutzen solle, um problematische Anzeigen zu melden. Meta w\u00fcrde diese dann nach Hinweis entfernen.<\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr Miller ist dieses Vorgehen nicht akzeptabel. Es sei nicht Aufgabe staatlicher Beh\u00f6rden, die Werbeinfrastruktur eines der gr\u00f6\u00dften Technologieunternehmen der Welt zu \u00fcberwachen. Vielmehr m\u00fcsse Meta selbst proaktiv sicherstellen, dass illegale Inhalte gar nicht erst ausgespielt werden.<\/p>\n\n\n\n
Der Eindruck, so Miller, sei, dass Meta bereitwillig Werbegelder annehme, solange kein \u00f6ffentlicher Druck entstehe. Erst wenn Beh\u00f6rden oder Medien eingreifen, erfolge eine Reaktion.<\/p>\n\n\n\n
Kein rein britisches Problem<\/h2>\n\n\n\n Die britische Aufsicht sieht in dem Fall zudem ein globales Muster. Studien und Medienberichte zeigen, dass illegale Gl\u00fccksspielwerbung auf Meta Plattformen auch in L\u00e4ndern wie Indien, Malaysia oder Saudi Arabien weit verbreitet ist. In einigen dieser Staaten ist Gl\u00fccksspiel vollst\u00e4ndig verboten.<\/p>\n\n\n\n
Die Gambling Commission fordert daher eine grunds\u00e4tzliche Neubewertung der Verantwortung gro\u00dfer Plattformen. Gerade in regulierten M\u00e4rkten wie Gro\u00dfbritannien d\u00fcrfe es nicht sein, dass illegale Anbieter bessere Sichtbarkeit erhalten als lizenzierte Unternehmen, die sich an strenge Auflagen halten.<\/p>\n\n\n\n
Regulierung r\u00fcckt n\u00e4her<\/h2>\n\n\n\n Der Vorsto\u00df der britischen Beh\u00f6rde passt in ein gr\u00f6\u00dferes Bild. Politik und \u00d6ffentlichkeit fordern zunehmend strengere Regeln f\u00fcr Gl\u00fccksspielwerbung und mehr Verantwortung von Tech Konzernen. Sollte Meta seine Praxis nicht \u00e4ndern, k\u00f6nnten weitere regulatorische Schritte folgen.<\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr die Gl\u00fccksspielbranche insgesamt zeigt der Fall, dass der Kampf gegen illegale Anbieter l\u00e4ngst nicht mehr nur auf Ebene der Betreiber gef\u00fchrt wird. Plattformen geraten zunehmend selbst in den Fokus der Aufsichtsbeh\u00f6rden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
Die britische Gambling Commission erhebt schwere Vorw\u00fcrfe gegen den Tech Konzern Meta Platforms. Nach Angaben der Aufsichtsbeh\u00f6rde duldet der Betreiber von Facebook und Instagram seit l\u00e4ngerer Zeit Werbung f\u00fcr nicht lizenzierte Gl\u00fccksspielangebote und greift trotz klarer Hinweise nicht konsequent ein. Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der politische Druck auf Plattformbetreiber in Gro\u00dfbritannien […]<\/p>\n","protected":false},"author":144,"featured_media":73739,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","tdm_status":"","tdm_grid_status":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-73737","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"acf":[],"yoast_head":"\n
Illegale Gl\u00fccksspielwerbung: Britische Aufsicht greift Meta an<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n