{"id":90935,"date":"2026-07-24T11:22:51","date_gmt":"2026-07-24T09:22:51","guid":{"rendered":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/?p=90935"},"modified":"2026-07-24T11:22:51","modified_gmt":"2026-07-24T09:22:51","slug":"irs-90-prozent-regel-gluecksspiel-kritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/casinobeats.com\/de\/2026\/07\/24\/irs-90-prozent-regel-gluecksspiel-kritik\/","title":{"rendered":"Steuer-Schock in den USA: Heftiger R\u00fcckenwind gegen die geplante 90%-Regel"},"content":{"rendered":"\n
In einer k\u00fcrzlich abgehaltenen Anh\u00f6rung der US-amerikanischen Steuerbeh\u00f6rde IRS \u00e4u\u00dferten sich zahlreiche Vertreter der Gl\u00fccksspielbranche und Steuerexperten kritisch zur geplanten 90%-Regelung f\u00fcr Gl\u00fccksspielverluste. Diese Regelung, Teil des \u201eBig Beautiful Bill\u201c (BBB), soll ab dem Steuerjahr 2026 in Kraft treten.<\/p>\n\n\n\n
Unter den Sprechern befanden sich prominente Pers\u00f6nlichkeiten wie die Abgeordnete Dina Titus aus Nevada, Joshua Hamlet von Clarity Tax Counsel PLLC und Mike Vanaki von der American Gaming Association. Auch Gary Kondler von Kondler & Associates war vor Ort und brachte seine Bedenken zum Ausdruck. Die einhellige Meinung der Redner war, dass die Regelung ungerecht sei und insbesondere Spieler ohne j\u00e4hrliche Gewinne stark benachteilige. Kondler erkl\u00e4rte: \u201eDie Gl\u00fccksspielindustrie k\u00f6nnte unter den Auswirkungen der 90%-Regel leiden, da viele Spieler aus Angst vor den steuerlichen Konsequenzen abgeschreckt werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n
Ein wiederkehrendes Thema der Anh\u00f6rung war das sogenannte \u201ePhantom-Einkommen\u201c. Dabei handelt es sich um steuerpflichtiges Einkommen, das nicht tats\u00e4chlich vom Steuerzahler erhalten wurde. Diese Problematik trifft vor allem Spieler, die am Ende des Jahres Verluste machen, aber dennoch Einkommenssteuer auf Gl\u00fccksspielgewinne zahlen m\u00fcssen, da diese nicht vollst\u00e4ndig durch Verluste ausgeglichen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n