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Bei der Einführung des Glücksspielstaatsvertrages (GlüStV) im Jahr 2021 wurde beschlossen, dass das Gesetz alle fünf Jahre einer Evaluierung unterzogen wird. Damit soll auf etwaige Veränderungen des Marktes sowie der politischen Vorgaben reagiert werden können. Im Jahre 2026 ist es nun zum ersten Mal so weit und diese Evaluierung wirft bereits ihren Schatten voraus. Sie wird allerdings, wie soll es auch anders sein, von politischen Streitereien und gegensätzlichen Vorstellungen bestimmt.
GlüStV Evaluierung 2026, wohin geht die Reise der deutschen Glücksspielregulierung?
Man erinnert sich nur ungern an das Drama, das dem GlüStV vorausging. Wäre da nicht der große Zeitdruck gewesen, würden die 16 Landesregierungen vermutlich heute noch über dieses Gesetz streiten. Nun könnte uns das gleiche Drama noch einmal bevorstehen, denn für die Evaluierung müssen sich abermals die Regierungen der 16 Bundesländer einigen.
Man darf also gespannt sein, worauf man sich hierbei letzten Endes überhaupt verständigen kann. Einen kleinen Einblick gab am 10. Februar 2026 die Landesregierung von Baden-Württemberg. Sie stellte in einer Kabinettssitzung die aus ihrer Sicht wichtigsten Themen der Evaluierung vor. Im Mittelpunkt soll demnach der Kampf gegen illegale Online Glücksspielanbieter stehen.
Online Dienste geraten ins Visier
Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat einige Instrumente ausgemacht, die sie für besonders wirksam hält. Sie strebt etwa an, die hierzulande geltenden Gesetze dahingehend zu verändern, dass IP-Blocking ermöglicht wird. Daneben soll eine „Erweiterung der Abfragebefugnisse der Erlaubnis- und Aufsichtsbehörden (GGL) auf ausländische Strafvollzugsbehörden“ in das Gesetz aufgenommen werden. Es gibt aber auch Fortschritte in dieser Hinsicht, denn der baden-württembergische Ministerrat hat den Vorschlägen bereits vollumfänglich zugestimmt, sodass Innenminister Strobel letzten Endes seine Unterschrift unter das Abschlussdokument setzen konnte.









