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Die House Bill 1038 hat eine weitere wichtige Hürde genommen: Der Indiana Senate Appropriations Committee stimmte mit 8 zu 5 für das stark überarbeitete Casino-Umzugsgesetz. Die knappe Mehrheit zeigt aber, dass der Weg zum fertigen Gesetz noch holprig werden könnte – mehrere Senatoren stimmten nur unter Vorbehalt zu.

Rising Star bleibt – neues Gesetz, neue Dynamik

Der entscheidende Unterschied zur ursprünglichen Fassung: Statt die Lizenz des schwächelnden Rising Star Casino in Rising Sun einfach zu verlagern, soll nun eine vollkommen neue Casino-Lizenz für den Raum Fort Wayne (Nordostindiana) geschaffen werden. Das Rising Star, betrieben von Full House Resorts, bliebe damit offen. Für die betroffene Gemeinde am Ohio River ist das eine wichtige Absicherung – die Stadt und der County haben bislang rund 5 Millionen Dollar pro Jahr aus Casino-Steuereinnahmen bezogen.

Ebenfalls neu: Das Bewerberfeld für die Lizenz wurde deutlich geöffnet. Nicht mehr nur Indiana-Betreiber dürfen sich bewerben, sondern alle US-amerikanischen Casino-Unternehmen. Der Bewerbungsdeadline wurde deswegen von Dezember auf November 2026 vorgezogen, damit die Indiana Gaming Commission mehr Zeit für die Prüfung hat. Die Vergabe ist für den 15. April 2027 geplant. Wer den Zuschlag bekommt, muss eine einmalige Gebühr von 50 Millionen Dollar zahlen und innerhalb von fünf Jahren mindestens 500 Millionen Dollar in das neue Casino und seine Infrastruktur investieren.

Marion County raus – Streit um den besten Standort

Dass Indianapolis und der Marion County nicht in der Liste der möglichen Standorte auftauchen, sorgt weiter für politische Reibung. Senator Aaron Freeman kündigte an, per Änderungsantrag im Senat Marion County – und möglicherweise auch Wayne County – wieder ins Spiel zu bringen. Sein Argument ist wirtschaftlich nüchtern: Eine Indiana Gaming Commission-Studie aus Oktober 2025 hatte Indianapolis als lukrativsten Standort identifiziert, gefolgt von Nordostindiana. Allerdings würde ein Casino in der Landeshauptstadt zwei bestehenden Spielstätten in Shelbyville und Anderson erheblich schaden – beide sind mit Pferderennbahnen verbunden, die staatlich gefördert werden.

Für die Fort Wayne-Region spricht dagegen, dass der dortige Markt bislang vor allem von Casinos in Ohio und Michigan abgeschöpft wird. Lokalen Widerstand gibt es trotzdem: Kritiker aus dem Allen County verweisen auf fehlende Bürgerbewegungen und warnen vor negativen Auswirkungen auf Kriminalität und Immobilienpreise.

Das Gesetz muss nun noch das gesamte Senatsplenarvotum überstehen – und könnte dort durch weitere Änderungsanträge erneut umgebaut werden. Der Zeitplan ist eng: Der Senat hat bis Ende Februar Zeit, eine Entscheidung zu treffen.

Jas Jasarevic

Jas ist ein ausgewiesener Experte im Bereich Casino und iGaming. Mit tiefem Verständnis für Spiele, Strategien und Bonusangebote analysiert er Trends und teilt seine Erfahrungen in klaren, praxisnahen Beiträgen. Seine Leidenschaft für...