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Die niederländische Glücksspielaufsicht hat eine empfindliche Geldstrafe gegen den Betreiber von Rantcasino verhängt. Das Unternehmen bot über einen längeren Zeitraum Online-Glücksspiel für Spieler aus den Niederlanden an, obwohl keine nationale Lizenz vorlag. Die Behörde setzte die Strafe auf 4,2 Millionen Euro fest und machte deutlich, dass Verstöße gegen das niederländische Glücksspielrecht konsequent verfolgt werden.
Angebot klar auf den niederländischen Markt ausgerichtet
Nach Einschätzung der Aufsichtsbehörde war das Casino-Angebot gezielt auf niederländische Spieler zugeschnitten. Nutzer aus den Niederlanden konnten ohne größere Hürden Spielerkonten eröffnen und an Online-Slots spielen. Technische Maßnahmen, um den Zugriff aus dem Land zu unterbinden, fehlten oder waren nicht ausreichend umgesetzt.
Auch der Registrierungsprozess wies klare Bezüge zum niederländischen Markt auf. Die Niederlande waren als auswählbares Land hinterlegt, Telefonnummern wurden automatisch mit der passenden Landesvorwahl versehen und der Kundensupport war in niederländischer Sprache erreichbar. Aus Sicht der Behörde sprach dies eindeutig dafür, dass niederländische Spieler nicht nur geduldet, sondern aktiv angesprochen wurden.
Verstöße gegen Spielerschutz und gesetzliche Vorgaben
Neben dem fehlenden Lizenzstatus stellte die Aufsichtsbehörde mehrere weitere Verstöße fest. Besonders kritisch bewertete sie die unzureichende Altersverifikation. Diese bot keine verlässliche Sicherheit, dass Minderjährige vom Glücksspiel ausgeschlossen waren. Zudem wurden Funktionen angeboten, die nach niederländischem Recht untersagt sind, darunter Autoplay-Optionen bei Online-Slots.
Darüber hinaus nahm die Behörde die Spiel- und Auszahlungsbedingungen unter die Lupe. Bestimmte Gebühren sowie zusätzliche Umsatzanforderungen vor Auszahlungen waren aus regulatorischer Sicht nicht ausreichend transparent. Solche Regelungen widersprechen den niederländischen Vorgaben für faires und verantwortungsbewusstes Glücksspiel.
Frühere Warnung ohne Konsequenzen für den Betreiber
Erschwerend kam hinzu, dass die Glücksspielaufsicht bereits vor der endgültigen Entscheidung eingeschritten war. Im Frühjahr 2025 wurde das verantwortliche Unternehmen offiziell aufgefordert, das Angebot für niederländische Spieler einzustellen. Gleichzeitig wurde eine mögliche Strafzahlung angekündigt, sollte der Betrieb fortgesetzt werden.
Trotz dieser Aufforderung blieb das Casino weiter erreichbar. Die Behörde wertete dieses Vorgehen als bewusste Missachtung der regulatorischen Vorgaben. Die Höhe der nun verhängten Geldstrafe orientierte sich unter anderem am geschätzten Umsatz, den der Betreiber mit Spielern aus den Niederlanden erzielt haben soll.
Klares Signal an internationale Glücksspielanbieter
Mit der Millionenstrafe setzt die niederländische Glücksspielaufsicht ein deutliches Zeichen gegen illegales Online-Glücksspiel. Nach Ansicht der Behörde können nur lizenzierte Anbieter sicherstellen, dass Spielerschutz, Transparenz und gesetzliche Anforderungen eingehalten werden. Angebote ohne Genehmigung entziehen sich dieser Kontrolle und stellen ein Risiko für Spieler dar.
Der Fall Rantcasino zeigt, dass die niederländischen Behörden auch gegenüber international tätigen Betreibern konsequent vorgehen. Für den europäischen Online-Glücksspielmarkt ist die Entscheidung ein weiterer Hinweis darauf, dass nationale Regulierungen zunehmend durchgesetzt werden und Verstöße erhebliche finanzielle Folgen haben können.










