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Das Nevada Gaming Control Board hat eine Klage gegen Coinbase eingereicht. Die Beschuldigung: unregulierte Sportwetten ohne staatliche Lizenz. Die am 2. Februar eingereichte Klage verlangt, dass das Angebot im Bundesstaat sofort eingestellt wird.
Im Dezember 2025 hat Coinbase zusammen mit Kalshi, einer von der CFTC regulierten Plattform, Vorhersagemärkte eingeführt. Alles war Ende Januar in allen 50 Bundesstaaten live. User haben die Möglichkeit, auf Sportereignisse, politische Ereignisse und weitere Events zu wetten. Nevada betrachtet dies einfach als illegales Glücksspiel.
Die Behörde bringt es einfach auf den Punkt: Wer Geld auf unsichere Ereignisse setzt und bei Eintritt eine Auszahlung erhält, der wettet. Und Wetten ohne eine Nevada-Lizenz sind nicht erlaubt. Mike Dreitzer von der Gaming Control Board unterstrich die Verpflichtung, die heimische Glücksspielindustrie zu schützen.
Coinbase setzt sich zur Wehr
Die Krypto-Börse reagiert mit Bundeshoheit. Die CFTC reguliert Vorhersagemärkte, und Bundesrecht hat Vorrang vor Staatsrecht. Im Dezember reichte Coinbase bereits Klagen gegen Michigan, Illinois und Connecticut wegen ähnlicher Maßnahmen ein.
Nevada zeigt Stärke. Ein Gericht wies im November bereits die Argumente von Kalshi zurück – Event-Verträge können durchaus unter staatliches Wettrecht fallen. Weitere Probleme werden von der Behörde aufgeführt: Coinbase erlaubt die Nutzung ab 18, während Nevada 21 verlangt. Es mangelt an Schutzmechanismen gegen Insider-Wetten, was besonders nach dem NCAA-Skandal im Januar heikel ist.
Nevada geht ebenfalls gegen andere vor. Polymarket erhielt Ende Januar eine einstweilige Verfügung, während Robinhood den Betrieb während der laufenden Verfahren einstellte. Der Fall wird klären, ob die Bundesregulierung wirklich ausreicht oder ob jeder Staat eigene Regeln durchsetzen kann. Das könnte für Coinbase und die Branche teuer werden.









