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Drake und Streamer Adin Ross kämpfen darum, eine Sammelklage wegen ihrer Stake-Werbung hinter verschlossene Türen zu bringen. Die beiden argumentieren: Wer die AGB gelesen hat, muss ins Schiedsgericht statt vor den Richter.
Kleingedrucktes als Schutzschild
Zwei Kläger aus New Mexico – Nathaniel Torres und Rory Michie – werfen Drake, Ross und Stake vor, sie mit illegalen Glücksspielen abgezockt zu haben. Stake.us tarnt sich als harmloses „Social Casino“, ist aber faktisch eine Wettplattform, behaupten sie. Online-Glücksspiel ist in New Mexico verboten.
Drakes Anwälte haben jetzt eine simple Verteidigung: Beide Kläger haben den Nutzungsbedingungen zugestimmt. Und da steht drin, dass alle Streitigkeiten in ein privates Schiedsverfahren gehören, nicht vor Gericht. Diese Klausel gilt auch für „Auftragnehmer, Agenten und Lieferanten“ – darunter fallen laut Drake und Ross auch bezahlte Werbegesichter wie sie.
Teil einer Klagewelle
Das ist nicht die einzige Klage gegen das Trio. In Missouri läuft ein ähnliches Verfahren, in Virginia sogar eine RICO-Klage, die Drake vorwirft, mit Stake-Geldern künstlich seine Streaming-Zahlen zu pushen. Der Vorwurf: Drake und Ross bekommen „Hausgeld“ von Stake, zocken damit öffentlich auf Instagram und Kick, und verkaufen das als ihre eigenen Einsätze.
Die Kläger sagen, Stake nutzt ein Zwei-Währungs-System – „Gold Coins“ zum Spielen, „Stake Cash“ zum Auszahlen – um Glücksspielgesetze zu umgehen. Drake postet regelmäßig seine Wetten auf Instagram (142 Millionen Follower), Ross streamt seine Zock-Sessions auf Kick. Beide sollen Millionen pro Jahr von Stake kassieren.
Stake selbst machte 2024 angeblich 4,7 Milliarden Dollar Umsatz und wickelt jährlich über 219 Milliarden Dollar in Bitcoin-Transaktionen ab. Jetzt muss das Gericht entscheiden: Gehört die Sache in die Öffentlichkeit oder nicht?









