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Der Name Evoke ist deutlicher weniger bekannt als William Hill. Hinter Evoke befindet sich allerdings niemand Geringeres als der Besitzer von William Hill. Der Mutterkonzern befindet sich bereits seit einiger Zeit in einer Krise, die sich langsam aber sicher immer weiter zu verschärfen scheint. Während aus Deutschland kommend bereits die nächsten Wolken am Horizont auftauchen, sucht der britische Sportwettengroßkonzern derweil händeringend nach Lösungen.
Analysten der Deutschen Bank sehen Evoke in schwerem Fahrwasser
Evoke ist eines der großen Schwergewichte, was Glücksspiel und Sportwetten in Europa angeht. Zu dem Konzern gehören weltweit bekannte Marken wie Mr Green, 888 und William Hill. Dass Evoke nun in eine derart große Krise hineinschlittert, hatte tatsächlich niemand für möglich gehalten. Als an der Londoner Börse gehandeltes Unternehmen musste Evoke bereits Ende 2025 eine Meldung (Link auf Englisch) bezüglich einer angestrebten strategischen Neuausrichtung veröffentlichen. Dabei wurde vonseiten der Briten selbst ein Teilverkauf einzelner Marken nicht mehr ausgeschlossen.
Nun haben sich Analysten der Deutschen Bank ausführlich mit Evoke beschäftigt und eine Neubewertung der Unternehmensanleihen vollzogen. Der Grund hierfür war die von der britischen Regierung angehobene und ab April geltende Glücksspielsteuer in Höhe von 40 %. Die Deutsche Bank spricht hierbei von einem Genickschlag, der britische Anbieter wie eben Evoke besonders hart trifft. Da Evoke auf gute Geschäfte auf „seinem“ Heimatmarkt angewiesen ist und diese eben nicht mehr in der bisherigen Form gegeben sind, griff die Bank zu einer drastischen Maßnahme. Sie senkte den Ausblick für Evoke auf „Halten“.
Als Grund hierfür gibt der Chefanalyst der Deutschen Bank Richard Huber an, dass die Steuererhöhungen der britischen Regierung „Evoke in einem besonderen Maße treffe“, da der Anbieter wie kaum ein anderer auf den britischen Online Glücksspiel- sowie Sportwettenmarkt konzentriert ist. Er sieht sich zudem in den von Evoke angekündigten Einsparungsmaßnahmen durch ein reduziertes Werbebudget oder der Schließung von Wettbüros bestätigt.









