Die Spielbank SH GmbH, die vier Casinoeinrichtungen in Schleswig-Holstein betreibt (Schenefeld, Kiel, Lübeck und Flensburg), und die Gewerkschaft ver.di haben einen neuen Tarifvertrag abgeschlossen. Nach den Verhandlungen verständigten sich beide Seiten auf eine Vereinbarung mit einer Laufzeit von 26 Monaten. Kern des Abschlusses ist eine Gehaltserhöhung von insgesamt 7,5 Prozent für die Beschäftigten.
Finanzielle Verbesserung soll Zukunftsplanung erleichtern
Mit dem Tarifvertrag erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spielbank eine spürbare finanzielle Verbesserung sowie langfristige Planungssicherheit. Gleichzeitig schafft die Einigung verlässliche Rahmenbedingungen für das Unternehmen und sorgt für Stabilität in einer Phase, in der sich die Glücksspielbranche weiterhin an veränderte wirtschaftliche und regulatorische Anforderungen anpasst.
Neues Interesse qualifizierter Fachkräfte wecken
Tarifabschlüsse gelten in der Branche als wichtiges Instrument, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig an die Unternehmen zu binden. Gerade Spielbanken benötigen gut ausgebildetes Personal in unterschiedlichen Bereichen – vom klassischen Spielbetrieb über Gastronomie und Service bis hin zu Verwaltung und Technik.
Wirtschaftlichen Erfolg und Mitarbeiterbedürfnisse miteinander vereinbaren
Beide Tarifparteien bewerteten die Einigung als konstruktives Ergebnis der Verhandlungen. Der Abschluss zeige, dass wirtschaftliche Interessen und die Anliegen der Beschäftigten miteinander in Einklang gebracht werden können. Für die Mitarbeitenden bedeutet die Vereinbarung nicht nur höhere Einkommen, sondern auch zusätzliche Planungssicherheit für die kommenden Jahre.
Mit dem neuen Tarifvertrag setzt die Spielbank SH ein Zeichen für soziale Verantwortung und stabile Arbeitsbedingungen innerhalb der deutschen Spielbankenlandschaft.