Wenn Sie über Affiliate-Links in unseren Inhalten einzahlen, erhalten wir möglicherweise eine Provision, ohne dass Ihnen dadurch zusätzliche Kosten entstehen. Bei CasinoBeats stellen wir sicher, dass alle Empfehlungen sorgfältig geprüft werden, um Genauigkeit und Qualität zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie in unseren redaktionellen Richtlinien.
Große Bewegung an der Spitze der Casino-Branche: Caesars Entertainment, Betreiber von über 50 Casinos in Nordamerika darunter das ikonische Caesars Palace in Las Vegas, prüft laut einem Bericht der Financial Times mehrere Übernahmegebote. Hauptkandidat ist der texanische Milliardär Tilman Fertitta mit seiner Fertitta Entertainment – der Gruppe hinter der Golden-Nugget-Kette. Parallel dazu soll auch ein Management-Buyout in Betracht gezogen werden.
Fertitta als Hauptbieter
Fertitta ist kein Unbekannter in der Casino-Welt. Der US-Botschafter in Italien – ein Amt, das er derzeit bekleidet – baute das Golden-Nugget-Imperium aus und hält zudem rund 12,3 Prozent an Wynn Resorts. Eine Übernahme von Caesars würde ihn zum mächtigsten Player auf dem Las-Vegas-Strip machen. Allerdings bringt Caesars erhebliche Schulden- und Leasingverpflichtungen mit, sodass jede Transaktion laut Financial Times ein massives Finanzierungspaket von Wall-Street-Banken erfordern würde. Aktivisteninvestor Carl Icahn, der zuletzt zwei Vertreter in den Caesars-Vorstand entsandte, beobachtet das Geschehen ebenfalls genau.
Aktie springt – aber der Deal ist alles andere als sicher
Die Nachricht ließ die Caesars-Aktie (NASDAQ: CZR) um rund 19 Prozent nach oben schnellen – der Handel wurde kurzzeitig wegen Volatilität ausgesetzt. Dabei war der Kurs zuvor auf ein Fünf-Jahres-Tief gefallen, mit einem Minus von fast 28 Prozent allein in den letzten zwölf Monaten. Das Unternehmen kämpft mit einem Umsatzrückgang im Freizeit-Reisesegment und hat zuletzt mehrfach die Erwartungen der Wall Street verfehlt. Mit einem Enterprise Value von rund 16 Milliarden Dollar wäre eine erfolgreiche Übernahme eine der größten Transaktionen in der Geschichte der Glücksspielbranche. Doch die Quellen der Financial Times betonen klar: Ein Deal ist noch lange nicht beschlossene Sache – die Gespräche könnten auch platzen.










