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Caesars Entertainment könnte schon bald den Besitzer wechseln. Laut einem Bericht der Financial Times prüft einer der größten Casino-Konzerne am Las Vegas Strip aktiv Übernahmeangebote – darunter auch einen möglichen Management-geführten Buyout.
Fertitta als möglicher Bieter
Unter den potenziellen Interessenten ist ein prominenter Name: Tilman Fertitta, texanischer Milliardär und aktuell US-Botschafter in Italien. Fertitta kennt die Branche gut – er betreibt mehrere Golden Nugget Casino-Hotels und hält den größten Einzelaktionärsanteil an Wynn Resorts. Dass ausgerechnet er ins Spiel gebracht wird, zeigt, wie groß die Übernahme wäre: Caesars Palace, Harrah’s und sechs weitere Strip-Properties sind Teil des Portfolios. Die Talks laufen laut FT noch, fix ist bislang nichts.
Aktie schießt hoch – Schulden bleiben das Problem
Die Börse hat den Bericht sofort eingepreist: Der Aktienkurs von Caesars sprang nach Handelsschluss am Donnerstag um mehr als 19 Prozent nach oben. Zum Wochenschluss stand das Papier bei 25,05 Dollar. Trotzdem ist der Kurs über fünf Jahre hinweg um fast 73 Prozent abgestürzt. Wer Caesars übernehmen will, bekommt eine Marktkapitalisierung von rund 5,1 Milliarden Dollar – dazu aber auch einen Schuldenberg von knapp 12 Milliarden Dollar, was den Unternehmenswert auf insgesamt 17 Milliarden Dollar treibt. Langfristige Leasingverpflichtungen für die Casino-Immobilien noch gar nicht eingerechnet.
Ein Deal dieser Größenordnung würde ohne erhebliche Bankenfinanzierung nicht funktionieren. Caesars selbst wollte sich auf Anfrage nicht äußern – man kommentiere keine Marktgerüchte, ließ ein Sprecher ausrichten. Für die Branche bleibt das Thema trotzdem heiß: Ein Eigentümerwechsel bei Caesars wäre eine der größten Transaktionen in der Geschichte des US-Casinomarkts.









