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Die britische Kulturministerin Lisa Nandy hat am 23. Februar eine Konsultation angekündigt, die nicht lizenzierten Glücksspielanbietern Sponsoring-Deals mit Premier-League-Clubs verbieten soll. Wer kein UK-Gambling-Commission-Zertifikat hat, soll künftig nicht mehr auf Trikots, Stadionbanden oder anderem Clubmaterial auftauchen dürfen.
Schlupfloch soll geschlossen werden
Clubs wie Fulham (SBOTOP), Bournemouth (bj88) oder Wolves (DEBET) tragen aktuell Logos von Anbietern, die in Großbritannien nicht lizenziert sind. Technisch war das bisher legal – solange die Glücksspieldienste für britische Kunden nicht zugänglich waren. Genau dieses Schlupfloch soll jetzt gestopft werden. Im Hintergrund steht der Fall TGP Europe: Das Unternehmen hatte UK-Lizenzen stellvertretend für asiatische Offshore-Marken gehalten, verlor diese im vergangenen Jahr nach einer Untersuchung wegen mangelhafter Geldwäsche-Kontrollen und musste sich zurückziehen – die Clubs hatten damit plötzlich unlizenzierte Partner.
Branche und Regierung ziehen an einem Strang
Ungewöhnlich: Der Betting and Gaming Council, also der Lobbyverband der lizenzierten Anbieter, begrüßt das Vorhaben ausdrücklich. Wer von der Reichweite des englischen Fußballs profitieren wolle, solle auch die regulatorischen Standards erfüllen. Die Initiative ist Teil eines breiteren Kurswechsels – im Januar hatte die Regierung bereits einen Illegal Gambling Taskforce gegründet, dem unter anderem Google, Mastercard, Visa und TikTok angehören.
Bis zur Abstimmungssaison ist die Premier League bereits freiwillig vorgeprescht: Ab nächster Saison verschwinden Glücksspiel-Logos von den Trikot-Fronten. Ärmel, Trainingsklamotten und Stadionwerbung bleiben vorerst noch erlaubt.








