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Eine Buchhalterin aus Texas hat fast 100.000 Dollar von einer gemeinnützigen Organisation gestohlen – und alles in einem unregulierten Online-Sweepstakes-Casino verspielt. Das Urteil: 50 Tage Gefängnis, 240 Stunden gemeinnützige Arbeit und über 117.000 Dollar Rückzahlung.
283 Transaktionen, ein Jahr lang unentdeckt
Dawn Michelle Pitcock, 54, arbeitete als Buchhalterin beim Hand Up Network in Tyler, Texas – einer Hilfsorganisation für Opfer von häuslicher Gewalt, Menschenhandel und sexuellem Missbrauch. Zwischen März 2024 und März 2025 tätigte sie 283 unautorisierte Transaktionen auf ein Apple Pay-Konto, das sie selbst kontrollierte. Insgesamt flossen so 96.826 Dollar ab. Als die Geschäftsführung sie erstmals damit konfrontierte, behauptete sie, ihr iPhone und iPad seien gestohlen worden und das Konto gehackt. Kurz darauf gestand sie. Das gesamte Geld war in einem Online-Sweepstakes-Casino verspielt worden.
Sweepstakes-Casinos: Glücksspiel ohne Netz
Was viele nicht wissen: Sweepstakes-Casinos sind in Texas legal – und das, obwohl klassisches Online-Glücksspiel dort verboten ist. Sie operieren über ein Zwei-Währungs-System mit virtuellen Chips, die gegen echtes Geld eingetauscht werden können. Regulierung? Keine. Spielerschutzmaßnahmen? Freiwillig – und wie ein Eigentest von casino.org zeigte, eher Makulatur. Nach dem Schließen eines Accounts mit dem Hinweis auf ein Glücksspielproblem antwortete ein Mitarbeiter der Plattform sinngemäß, man drücke die Daumen für besseres Glück und biete beim Wiedereinstieg gerne Gratis-Chips an. Plattformen wie Chumba Casino, Modo oder Stake sind in Texas weiter ungehindert zugänglich – von einer Regulierung ist der Staat weit entfernt.








