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In Las Vegas gehen Casinos nicht einfach zu – sie werden gesprengt. Am frühen Morgen des 5. März 2026 ist das Eastside Cannery Hotel & Casino am Boulder Highway kontrolliert implodiert. Fünf Jahre nach der Corona-Schließung, aus der nie eine Wiedereröffnung wurde, ist der 16-stöckige Turm Geschichte.
Vom Locals-Liebling zum Schuldposten
Das Cannery war kein Strip-Betrieb für Touristen, sondern ein echtes Einheimischen-Casino – 2008 eröffnet, solide, ohne großes Brimborium. Als Nevada im März 2020 alle Spielhäuser schloss, machte auch das Eastside Cannery dicht. Die anderen öffneten wieder, das Cannery nicht. Boyd Gaming, seit 2016 Eigentümer, rechnete nach und kam zum Schluss: Es lohnt sich schlicht nicht. Laut Branchenberichten fraß der Leerstand monatlich über 500.000 Dollar für Strom, Sicherheit und IT – ohne einen einzigen Cent Einnahmen. Im Februar 2025 kaufte Boyd dann auch noch das Grundstück für 45 Millionen Dollar dazu. Die Entscheidung danach war eigentlich keine mehr.
Sprengung als Volksfest
Das Longhorn Casino gegenüber witterte die Chance und verkaufte Parkplätze für 25 Dollar und Zimmer für 250 Dollar – alles weg. Leute aus San Diego, Stammgäste, Rentner mit Gitarre: Alle wollten dabei sein, wenn ein Stück Las Vegas fällt. Und die Nostalgie war spürbar. „Die beste Nightclub-Etage der Stadt, Martini-Abende freitags – wir haben dort so viele Menschen kennengelernt“, sagte eine Besucherin gegenüber FOX5. Das Grundstück soll nun für Wohnbebauung verkauft werden – kein Einzelfall. Red Rock Resorts hat mit Texas Station und Fiesta Rancho denselben Weg gemacht. Der Off-Strip-Corridor in Las Vegas wird Schritt für Schritt umgebaut. Gaming weicht Wohnen – und das dürfte nicht das letzte Mal gewesen sein.









