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ndiana steht vor einer deutlichen Neuausrichtung seiner Glücksspielpolitik. Gleich zwei Gesetzesvorhaben haben die Legislativphase vorangeschritten – eines für ein neues landbasiertes Casino im Nordosten des Bundesstaates, das andere für ein Verbot von Sweepstakes-Casinos. Beide Entwürfe müssen noch finale Hürden nehmen, bevor sie in Kraft treten können.
House Bill 1038: Neues Casino, neue Regeln
Der Kern des Vorhabens ist das House Bill 1038, das der Senat-Ausschuss für Haushaltsangelegenheiten mit 8 zu 5 Stimmen in überarbeiteter Fassung durchgewunken hat. Die Vorlage autorisiert die Entwicklung eines neuen Casinos im Nordosten Indianas – und hält gleichzeitig das Rising Star Casino im Südosten des Bundesstaates am Leben. Das Finanzierungsmodell ist clever konstruiert: Statt eine bestehende Casino-Lizenz zu verlagern, wird eine ungenutzte Off-Track-Betting-Lizenz der Indiana Horse Racing Commission in eine vollwertige Casino-Lizenz umgewandelt. Die zweite ungenutzte Rennlizenz entfällt ersatzlos.
Für interessierte Betreiber sind die Einstiegshürden erheblich: Die Lizenzgebühr beträgt 150 Millionen Dollar, davon fließen 50 Millionen über fünf Jahre in einen Hilfsfonds für Casinos, die durch den neuen Wettbewerb unter Druck geraten. Zusätzlich müssen Bewerber mindestens 500 Millionen Dollar Kapitalinvestition nachweisen. Die Bewerbungsfrist wurde auf den 1. November vorverlegt, um den Regulatoren mehr Prüfzeit zu geben.
Sweepstakes-Casinos vor dem Aus
Parallel dazu hat der Senat das House Bill 1052 mit 37 zu 8 Stimmen angenommen. Es landet nun zur abschließenden Abstimmung wieder beim Repräsentantenhaus, bevor die Session am 27. Februar endet. Das Gesetz würde Sweepstakes-Casinos in Indiana verbieten und der Indiana Gaming Commission erlauben, Bußgelder von bis zu 100.000 Dollar pro Verstoß zu verhängen – auch gegen Anbieter aus anderen Bundesstaaten, die Indiana-Bürger ansprechen.
Das ist insofern brisant, als Indiana derzeit kein reguliertes Online-Casino-Angebot kennt. Wer Sweepstakes-Plattformen als letzte legale Online-Alternative schließt, ohne gleichzeitig echtes Online-Glücksspiel zu legalisieren, treibt einen Teil der Spieler zwangsläufig zu unregulierten Offshore-Anbietern. Ob Indiana diesen Schritt mittelfristig mit einer echten Online-Casino-Regulierung ergänzen wird, bleibt vorerst offen – und dürfte die Branche in den nächsten Monaten weiter beschäftigen.









