Perth, 1. Mai 2026 – Am Tag vor dem UFC-Kampf 305 in Perth, Australien, hat ein Sportwettenanbieter ungewöhnliche Quotenbewegungen registriert.
Laut einem Bericht von Heavy.com gaben Vertreter des Sportwettenanbieters BetOnline bekannt, dass „unregelmäßige Aktivitäten“ bei den Wetten auf den Fliegengewichtskampf zwischen Steve Erceg und Tim Elliott am Samstag aufgefallen seien.
Dem Bericht zufolge wurden die ganze Woche über Einsätze auf Elliott platziert, obwohl er als klarer Außenseiter gilt. Laut der Prognoseplattform Polymarket wird Erceg aktuell eine Chance von 64 % zugeschrieben, den Kampf zu gewinnen, während Tim Elliott lediglich eine Wahrscheinlichkeit von 37 % aufweist.
„Es gibt zwar keine Beweise dafür, dass etwas Unrechtes vorgefallen ist“, erklärt das Sportmagazin Heavy, „aber die Quotenänderung bei diesem Kampf ist so drastisch, dass Vertreter des Sportwettenanbieters BOL dies öffentlich in den sozialen Medien anprangern“.
Adam Burns, Sportwettenmanager bei BOL, beschrieb den Vorfall auf X: „Große Kursbewegung bei Erceg gegen Elliott, sehr seltsam. Erceg eröffnete bei -400, fiel auf -175 und sinkt weiter … Verdächtig?“
In den Stunden oder Tagen vor einem Kampf kommt es manchmal zu plötzlichen und starken Verschiebungen der Quoten kommen, bei denen ungewöhnlich hohe Beträge auf einen Außenseiter oder eine bestimmte Ausgangsvariante fließen. Solche Bewegungen lösen bei Buchmachern Alarme aus, die dann Limits setzen, Wetten einschränken oder in Extremfällen Kämpfe sogar vom Programm nehmen.
Das Integritätsunternehmen IC360 überwacht diese auffälligen Muster, die auf mögliche Manipulationen hindeuten könnten, und unterstreicht die verschärften Wettrichtlinien der UFC. In der Vergangenheit sind solche Vorfälle bei der UFC öfter aufgetreten. Vor kurzem wurde sogar ein Kampf deshalb abgesagt.