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Poker-Geschichte in Rozvadov! Der Berliner Daniel Pidun hat das Main Event der World Series of Poker Europe (WSOPE) gewonnen und sich damit zum neuen Poker-König Europas gekrönt. Nach fünf intensiven Spieltagen setzte sich der 53-Jährige im spannenden Heads-up gegen den Österreicher Gerald Karlic durch und kassierte neben dem goldenen Bracelet ein Preisgeld von rund 1,14 Millionen Euro.
Deutscher Triumph im King’s Resort Rozvadov
Das Finale des prestigeträchtigen 10.350-Euro-Main-Events im King’s Resort hatte alles, was ein Poker-Thriller braucht: Dramatik, Strategie und puren Nervenkitzel. Pidun startete als Underdog in das entscheidende Duell, während Karlic mit einem deutlichen Chip-Vorsprung dominierte. Doch gleich mit der ersten Hand drehte sich das Blatt – Pidun traf einen Flush gegen Karlics Drilling und glich das Spiel aus.
Von da an lieferten sich die beiden Finalisten ein packendes Duell auf höchstem Niveau. Über mehrere Stunden hinweg wechselte die Führung, ehe es zur entscheidenden Hand kam. Karlic ging All-In mit Buben, Pidun callte mit Assen – und das bessere Blatt hielt stand. Der Deutsche riss die Arme in die Höhe: „Ich hatte einfach so ein Gefühl, dass ich gewinne“, sagte er später überglücklich.
Mit dem Sieg sichert sich Pidun das dritte WSOP-Bracelet für Deutschland in diesem Jahr und reiht sich in eine beeindruckende Erfolgsserie ein. Erst vor wenigen Tagen hatten andere deutsche Profis bei der WSOP Online auf GGPoker abgeräumt.
Vom Berliner IT-Unternehmer zum Poker-Champion
Bemerkenswert: Daniel Pidun gilt längst nicht mehr als Vollzeit-Profi. Nach seinem Triumph bei der European Poker Tour (EPT) 2013 in Berlin, bei dem er rund 900.000 Euro gewann, zog sich der Familienvater weitgehend aus dem Poker-Zirkus zurück. Heute führt er gemeinsam mit seinem Bruder ein Handy-Unternehmen – und spielt nur noch „einmal im Jahr“, wie er selbst verrät.
Doch wenn er antritt, dann mit maximaler Effizienz. Sein Spiel war diszipliniert, ruhig und analytisch – ein Stil, der ihm nicht nur Respekt am Tisch, sondern letztlich auch den größten Erfolg seiner Karriere einbrachte. „Ich spiele nicht oft, aber wenn ich spiele, will ich gewinnen“, sagte Pidun lachend nach dem Turnier.
Sein Triumph in Rozvadov markiert auch für das deutsche Poker eine neue Erfolgswelle. Nach Siegen von Benjamin Rolle, Manfred Hermann und Dominik Nitsche bestätigt Pidun nun eindrucksvoll, dass deutsche Spieler weltweit zur absoluten Elite gehören.
Deutsches Poker auf Erfolgskurs
Die WSOP Europe 2025 war für die deutsche Szene ein Paradebeispiel für den neuen Aufschwung: Taktisch stark, fokussiert und erfolgreich. Während Karlic als fairer Zweitplatzierter knapp an seinem ersten Bracelet vorbeischrammte, sorgte Piduns Sieg für Begeisterung bei Fans und Medien gleichermaßen.
Sein goldenes Bracelet symbolisiert mehr als nur persönlichen Erfolg – es steht für das Comeback deutscher Pokerkunst auf der größten europäischen Bühne. Mit 1,14 Millionen Euro Preisgeld und einem legendären Final-Showdown wird Daniel Pidun nun wohl endgültig in die Poker-Geschichtsbücher eingehen.









