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Wynn Resorts rechnet damit, dass innerhalb der nächsten Jahre zwei weitere Glücksspielunternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) in den Markt eintreten werden. Das bestätigte CEO Craig Billings im Rahmen des aktuellen Q3-Geschäftsberichts. Wynn wird damit zwar das erste Unternehmen sein, das ein integriertes Resort mit Casino-Lizenz eröffnet, sieht sich aber auf mittlere Sicht einem wachsenden Wettbewerb gegenüber.
Das Wynn Al Marjan Island Resort, ein Gemeinschaftsprojekt mit RAK Holdings, befindet sich im Bau und soll im Jahr 2027 eröffnet werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt inzwischen bei 3,9 Milliarden US-Dollar.
Markt mit Milliardenpotenzial
„Wir haben in unseren Prognosen zwei zusätzliche Wettbewerber berücksichtigt und gehen von einem Marktvolumen zwischen drei und fünf Milliarden US-Dollar an Bruttospielerträgen aus“, erklärte Billings. Zwar gebe es derzeit keine offiziell angekündigten Konkurrenten, doch die Annahmen seien bewusst konservativ.
Trotz der geografisch kleinen Fläche des Landes sieht Billings darin erhebliche Vorteile: „Die VAE verfügen über eine starke Luftverkehrsanbindung, einen stabilen Binnenmarkt und eine der höchsten Pro-Kopf-Wirtschaftsleistungen der Welt.“ Das Resort liegt weniger als eine Stunde vom Dubai International Airport entfernt, der im vergangenen Jahr über 92 Millionen Passagiere verzeichnete.
Das Projekt umfasst 1.530 Zimmer und Suiten, 22 Restaurants, ein Veranstaltungszentrum, eine luxuriöse Einkaufsmeile sowie eine 99-Liegeplätze umfassende Marina. Das geplante 18.500 Quadratmeter große Casino soll zu den größten der Welt zählen.
Weitere Expansion mit Janu Al Marjan Island
Parallel entsteht auf der Insel ein zweites Projekt: das Janu Al Marjan Island Resort, das 2028 eröffnet werden soll. Wynn investiert hier rund 50 Millionen US-Dollar in ein Konzept, das auf Wellness, exklusive Gastronomie und private Strandbereiche setzt. Laut Marjan-CEO Abdulla Al Abdouli soll das Resort den Tourismusstandort „durch eine neue Form von seelenvoller Luxusarchitektur“ weiter aufwerten.
Bereits jetzt läuft das Marketing für den Markteintritt in den VAE auf Hochtouren. „Wir sprechen gezielt die Gäste an, die wir in unserem Haus sehen wollen, und werden 2026 mit einer breiten Kampagne nachlegen“, so Billings.
Regulierungsrahmen und neue Konkurrenz
Die VAE gelten derzeit als zukunftsträchtigster Glücksspielstandort im Nahen Osten. Die Aufsicht liegt bei der General Commercial Gaming Regulatory Authority (GCGRA), die seit Kurzem vom ehemaligen MGM-Resorts-CEO Jim Murren geleitet wird. Murren übernahm den Posten des Interimschefs von Kevin Mullally, der zuvor bei Gaming Laboratories International tätig war.
Wynn Resorts erhielt im Oktober 2024 als erstes Unternehmen eine 15-jährige Glücksspiel-Lizenz in den VAE und hält 40 % der Anteile an dem Joint Venture. Das bisher investierte Kapital liegt bei rund 835 Millionen US-Dollar.
Auch MGM Resorts International strebt den Markteintritt an und hat eine Lizenz in Abu Dhabi beantragt. CEO Bill Hornbuckle erklärte beim Skift Global Forum in New York, man hoffe auf eine positive Entscheidung: „Jeder Emir entscheidet selbst, ob er Glücksspiel zulässt – es ist vergleichbar mit der föderalen Struktur einzelner US-Bundesstaaten.“Murren rechnet langfristig mit bis zu vier großen Resort-Projekten in den Emiraten. Wynn wird dabei den Anfang machen – und die Messlatte für Luxus und regulatorische Standards im neuen Markt hoch legen.









