Ein Pokerdealer aus Kalifornien wurde kürzlich verhaftet, weil er angeblich ein Feuer ausgelöst hat, das Wohngebiete in San Diego bedrohte. Der 30-jährige Brandon Glasgo, der im Jamul Casino Resort als Pokerdealer tätig war, steht im Verdacht, den Sorrento-Brand am Sonntagnachmittag verursacht zu haben. Die Polizei hat bisher keine Details zur mutmaßlichen Brandursache veröffentlicht, und Glasgo soll bald vor Gericht erscheinen.
Schnelles Eingreifen verhindert größere Katastrophe
Das Feuer wurde erstmals am Sonntag gegen 13:30 Uhr zwischen dem Sorrento Valley Boulevard und der Carmel Mountain Road gemeldet. Innerhalb kurzer Zeit breitete es sich über 131 Hektar aus, was zu Notfallwarnungen und Evakuierungen führte. Die Feuerwehrleute hatten aufgrund der Lage entlang eines Wanderwegs Schwierigkeiten, den Brand zu erreichen. Dennoch gelang es ihnen, mit fünf Flugzeugen und Hubschraubern die Ausbreitung innerhalb einer Stunde einzudämmen. Das Feuer brannte jedoch bis in die Nacht und war am folgenden Morgen noch aktiv.
Konsequenzen für den Angeklagten
Brandon Glasgo drohen bis zu sechs Jahre Haft, sollte er wegen Brandstiftung verurteilt werden. Diese Strafe könnte sich unter bestimmten Umständen erhöhen. Die Poker-Community in Südkalifornien hat bereits in der Vergangenheit die zerstörerische Kraft von Bränden erlebt. Die schnelle Reaktion der lokalen Behörden verhinderte diesmal jedoch eine Eskalation wie bei früheren Bränden.
Während die Ermittlungen weitergehen, hoffen die betroffenen Bewohner auf eine vollständige Eindämmung des Brands. Die Poker-Community beobachtet die Entwicklungen genau und ist gespannt auf die rechtlichen Konsequenzen, die Glasgo erwarten könnten.